Arbeitslose ältere Menschen bereiten dem AMS Rohrbach Sorgen
ROHRBACH. Relativ hoch ist für den Bezirk Rohrbach die aktuelle Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent. Sorgen bereiten dem AMS vor allem Menschen über 55 Jahre, die ihren Job verloren haben.
Im Vergleich zu anderen Personen müssen diese oft länger nach einer passenden Stelle suchen, weiß Doris Steiner, Geschäftsstellenleiterin des Arbeitsmarktservice Rohrbach. Sie verweist deshalb auf das Unterstützungsprogramm für 55- bis 59-Jährige mit externer Begleitung. „Betriebe, die Personen aus dieser Gruppe einstellen, erhalten spezielle Förderungen“, informiert Steiner. Auch für andere Personengruppen (Menschen mit Begünstigten-Ausweis, Langzeitarbeitslose, Lehrlinge mit Lernschwäche) sind Förderungen des AMS möglich. „Wichtig ist, immer vor der Anstellung dieser Arbeitskräfte bzw. Beginn eines Jobs beim AMS anzufragen, ob eine Fördermöglichkeit gegeben ist“, betont die AMS-Leiterin.
Mehr Arbeitslose als im Vorjahr
Mit Ende Jänner waren im Bezirk Rohrbach 1.104 Personen arbeitslos, das sind um 63 Personen mehr als im Jänner 2025. 365 davon sind über 50 Jahre (plus 27 Personen gegenüber dem Vorjahr).
In der Arbeitslosenstatistik sind aktuell auch alle enthalten, die aus dem Bau- und Baunebengewerbe mit einer Einstellzusage in den nächsten Wochen in ihren vorigen Job zurückkehren.
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