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Zwei schlaue Köpfe aus dem Bezirk Rohrbach mit Fachhochschul-Award geehrt

Petra Hanner, 27.03.2026 10:00

BEZIRK ROHRBACH. Die besten Masterarbeiten der Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften der FH Oberösterreich werden jedes Jahr mit dem „INNOVATIONaward FH Wels 2026“ geehrt. Auch zwei Absolventen aus dem Bezirk Rohrbach waren unter den Preisträgern.

v.l. hinten: Fördervereins-Obmann Clemens Malina-Altzinger, Harald Plöckinger (FH-Förderverein), Thomas Bründl (FH-Förderverein), LAbg. Michael Nell, Vize-Bgm. Christa Raggl-Mühlberger, Stadtrat Stefan Ganzert, 2. LT-Präs. Sabine Binder, Präs. Michael Rabl (FH Oberösterreich), Stadtrat Martin Oberndorfer, Manuel Molnar (Sparkasse OÖ), Isolde Perndl (GF FH Oberösterreich), Dekan Roman Froschauer, Sandra Mühlböck vorne v.l.: Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Mario Pisslinger, David Kristl (Foto: B.Plank–imBILDE.at)

Mario Pisslinger, Innovation and Product Management-Absolvent aus Aigen-Schlägl, belegte in der Kategorie Innovation, Design & Wirtschaft den 2. Platz. Für den Auftraggeber Plasser & Theurer entwickelte er einen standardisierten, unternehmensweiten Requirements-Engineering-Guide für komplexe Gleisbaumaschinen. Durch standardisierte Vorlagen, Satzschablonen und Qualitätsmetriken wird die Nachvollziehbarkeit von Kundenanforderungen verbessert und die Entwicklung kundenindividueller Systeme effizienter gestaltet. Der Einsatz des entwickelten Guides verbessert die Nachvollziehbarkeit von Anforderungen, reduziert spätere Änderungsaufwände und fördert eine effizientere Unterstützung von Zulassungs- und Abnahmeprozessen.  

Über die Werte von Software

Auch David Kristl (Studiengang Mechatronik & Wirtschaft) aus St. Peter war erfolgreich: Er sicherte sich in derselben Kategorie den 3. Platz. Für den Auftraggeber TGW entwickelte er einen systemischen Ansatz zur Werteoptimierung von Software. 

Obwohl Software die Logistikprozesse steuert, Kundenerlebnisse prägt und strategische Differenzierung ermöglicht, fehlt oft ein systematischer Blick auf ihren tatsächlichen Beitrag. Diese Lücke zwischen Nutzung, Wahrnehmung und Steuerung des Softwarewerts ist eine große Herausforderung, der sich David Kristl im Rahmen seiner Masterarbeit stellt.

Er betrachtet den Softwarewert nicht isoliert, sondern als dynamischen Prozess und möchte den Wert durch ein strukturiertes Value-Tracking-Framework messbar, überprüfbar und steuerbar zu machen.  Damit sind für den Firmenpartner TGW Entscheidungen zu Investitionen, Priorisierung oder Pricing nicht mehr auf Erfahrungswerten und Annahmen basiert, sondern auf belastbaren Daten. 


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