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Lembach, Hofkirchen und Niederkappel arbeiten gemeinsam an lebendigen Ortszentren

Martina Gahleitner, 31.03.2026 07:14

LEMBACH/HOFKIRCHEN/NIEDERKAPPEL. Ein gemeinsames Konzept zur Attraktivierung ihrer Ortskerne haben die Gemeinden Lembach, Hofkirchen und Niederkappel in den vergangenen Monaten erarbeitet.

Die Projektgruppe (v.l.): Günter Peherstorfer (Amtsleiter Lembach), Christoph Artner-Sulzer (Regionalmanagement OÖ), Daniel Paster (Amtsleiter Niederkappel), Architekt Richard Steger (Architekturfachgeschäft), Bgm. Josef Wögerbaucher (Niederkappel), Johannes Brandl (SPES Zukunftsakademie), Bgm. Nicole Leitnmüller (Lembach), Thomas Neundlinger (Amtsleiter Hofkirchen), Bgm. Martin Mairhofer (Hofkirchen), Herbert Ortner (Lembach), Architektin Maria Hamann (SPES Zukunftsakademie), Vzbgm. Reinhard Richtsfeld (Lembach) (Foto: Marktgemeinde Lembach)

Umfassende Ortskernchecks, Beratungen für Eigentümer von Leerständen, eine Analyse zukünftiger Standortpotenziale: All das gehörte zur Grundlagenarbeit, die nun hinter den drei Gemeinden liegt. „Ortskernentwicklung ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Deshalb haben wir uns zusammengeschlossen, um in den kommenden Jahren konsequent weiterzuarbeiten und Schritt für Schritt Maßnahmen zur Attraktivierung unserer Ortskerne umzusetzen“, betont Lembachs Bürgermeisterin Nicole Leitenmüller.Auch in Hofkirchen sieht man großes Potenzial in der Nutzung der bestehenden Bausubstanz. „Eine große Hoffnung liegt bei den Eigentümern von leerstehenden oder mindergenutzten Gebäuden. Wir wollen sie bestmöglich dabei unterstützen, neue Nutzungen zu finden und diese Gebäude zu revitalisieren“, ergänzt Bürgermeister Martin Mairhofer. Insgesamt 50 solcher Objekte hat man sich angeschaut, für 15 wurden vertiefende Analysen sowie konkrete Vorschläge für mögliche Nachnutzungen entwickelt.

Neue Vorschläge für einen attraktiven öffentlichen Raum

Niederkappels Bürgermeister Josef Wögerbauer fügt hinzu: „Neben der Aktivierung von Leerständen ist die Attraktivierung des öffentlichen Raums ein wesentlicher Hebel für lebendige Ortskerne. Auch dafür liegen nun zahlreiche konkrete Vorschläge vor.“

Begleitet wurden die drei Gemeinden bei der Konzepterstellung von Experten der SPES-Zukunftsakademie, dem Architekturfachgeschäft sowie dem Verkehrsplanungsbüro Komobile, zusätzliche Unterstützung im Gesamtprozess gibt es vom Regionalmanagement Oberösterreich. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des OÖ. Aktionsprogramms „Leerstands- und Brachflächenrevitalisierung, Orts- und Stadtkernbelebung“ durch den GAP-Strategieplan aus Mitteln des Bundes, des Landes Oberösterreich und der Europäischen Union.


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