Strasser Steine erwartet Rekordumsatz für laufendes Geschäftsjahr
ST. MARTIN. Strasser Steine mit Sitz in St. Martin rechnet für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Umsatz von rund 60 Millionen Euro. Das wäre nach Unternehmensangaben der bisher höchste Umsatz und ein Zuwachs von knapp 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum Wachstum trägt vor allem der Ausbau des Vertriebsnetzes in Deutschland bei.

In den vergangenen drei Jahren hat das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 170 neue Küchenfachhändler in Deutschland als Partner gewonnen. In den kommenden Jahren sollen das Händlernetz und das Dienstleistungsangebot weiter ausgebaut werden.
Deutschland als Wachstumstreiber
Strasser setzt beim Vertrieb auf die Zusammenarbeit mit Küchenfachhändlern. „Wir wollen nicht möglichst breit im Markt vertreten sein, sondern gemeinsam mit qualifizierten Küchenfachhändlern wachsen, die auf hochwertige Materialien, umfassende Beratung und ansprechende Gestaltung setzen“, sagt Finanzchef Konstantin Urbanides.
Eine weitere Grundlage für die Geschäftsentwicklung sieht das Unternehmen in der wachsenden Bedeutung der Arbeitsfläche bei der Küchengestaltung. Nach Einschätzung von Eigentümer Johannes Artmayr spielt Naturstein insbesondere in offenen Wohnküchen nicht nur eine funktionale, sondern auch eine gestalterische Rolle. Diesen Trend verzeichnete das Unternehmen auch auf der Küchenfachmesse area30 in der deutschen Stadt Löhne, wo Strasser wichtige weitere Kontakte knüpfen konnte.
Investitionen in Abläufe und Dienstleistungen
Neben zusätzlichen Vertriebspartnern sollen digitale Prozesse zum weiteren Wachstum beitragen. Strasser plant, die Abläufe zwischen Fachhandel und Hersteller auszubauen. Zudem arbeitet das Unternehmen an einem erweiterten Dienstleistungsnetz in Deutschland. Damit soll die Zusammenarbeit von der Planung über die Bestellung bis zur Montage vereinfacht werden.
„Die nächsten Wachstumsschritte werden nicht allein über zusätzliche Produkte kommen“, sagt Artmayr. „Entscheidend wird sein, wie einfach, verlässlich und effizient die Zusammenarbeit für unsere Partner funktioniert. Genau dort investieren wir.“








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