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ROSENAU AM HENGSTPASS. Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP) war gemeinsam mit Interessenvertretern und Presse auf einigen Almen in Rosenau am Hengstpaß unterwegs.

Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP, 4. v. l.) lud zur Almbegehung ein. Foto: Egelseder
  1 / 17   Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP, 4. v. l.) lud zur Almbegehung ein. Foto: Egelseder

Die Almbewirtschaftung hat in Oberösterreich eine lange Tradition. Es gibt folgende sechs Almregionen Salzkammergut West, -Süd, -Nord, Steyr-Kremstal, Pyhrn-Priel und das oberösterreichische Ennstal. In diesen Regionen sind heute 638 Almen in der Almstatistik angeführt. 443 dieser Almen werden aktiv bewirtschaftet. Im Jahr 2017 wurden 4.361 Rinder, darunter 40 Milchkühe sowie 74 Pferde, 975 Schafe und 52 Ziegen aufgetrieben. Die vier wichtigsten alten Rinderrassen sind das Murbodner Rind, die Pustertaler Sprinzen, die Ennstaler Bergschecken und die Pinzgauer.

Almwirtschaft erlebt einen Strukturwandel

„Die Auftreiber werden immer weniger. Das ist ein Problem, weil damit auch weniger Arbeiter auf der Alm sind“, erklärt Günter Gruber von der Dörflmoaralm in Rosenau. Laut Almstatistik OÖ waren es im Bezirk Kirchdorf im Jahr 2001 noch 331 Almauftreiber, 2017 waren es 243, also um 26,59 Prozent weniger.

Kulturlandschaft erhalten

„Der Erholungswert auf unseren Almen ist einzigartig. Durch dieextensive Bearbeitung erleben wir eine hohe Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt. Eine aktive Bewirtschaftung erhält nicht nur unsere bergbäuerliche Kulturlandschaft, von der unser Tourismus profitiert, die Almwirtschaft regeneriert unsere Trinkwasserressourcen und gewährleistet Erosions- und Lawinenschutz“, betont Landesrat Max Hiegelsberger: „Die Vielfalt unserer Almwirtschaft, die von der Produktion hochwertiger, lokaler Lebensmittel bis zur Gestaltung und Offenhaltung der Almlandschaft reicht, muss erlebt werden. Nur so erreichen wir eine nachhaltige Wertschätzung der Arbeit der Almbauern. Mit nachhaltigem und sanftem Almtourismus sind wir auf dem richtigen Weg.“


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