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ARMSCHLAG. Am 13. April trafen sich im Mohndorf Armschlag mehr als 50 aktive Bürger des Waldviertels zum „Vernetzen“ und Erfahrungsaustausch. Die Dorf- und Stadterneuer sowie Bürger, die in Gemeinde21-Prozessen mitarbeiten, diskutierten Zukunftsthemen im Beisein der Obfrau des Vereines NÖ Dorf- und Stadterneuerung, Maria Forstner, die auch den designierten neuen Vorstand präsentierte. Kulinarische Schwerpunkte wurden gesetzt, von Mohn über Kriecherl bis hin zu Knödel.

  1 / 2   Die Referenten, v.l.: Bgm. Karl Elsigan, Obfrau Maria Forstner, Josef Strummer, Büroleiter Waldviertel, Obmann Christian Bisich, Johann Neuwiesinger, Rosemarie Neuwiesinger, Obfrau Edith Weiß, Bgm. Leopold Bock. Foto: Liselotte Jilka

Schwerpunktthema war Identität und Kulinarik. Armschlag wurde bereits 1989 zum Mohndorf ernannt und ist seither eine der buntesten Attraktionen des Waldviertels. Obfrau Edith Weiß sowie das Mohnwirteehepaar Johann und Rosemarie Neuwiesiger verrieten im Rahmen der Besichtigung Wissenswertes über das Entstehen sowie über die zahlreichen Projekte. Nicht nur der Mohnlehrpfad, machten neugierig, sondern auch die riesige Weidenmohnkapsel, das „Mohnument“, der Mohngarten, das „längste Mohnblumengemälde der Welt“, die „größte Mohnmühlensammlung der Welt“ im Mohnwirtstadl sowie der Erlebnisspielplatz für Kinder.

Knödel-Land ASTEG

Während das Mohndorf bereits auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblickt, steht das Projekt „Knödel-Land“, eine Kooperation der regionalen Wirte der Kleinregion ASTEG, erst am Anfang, berichtete Obmann Bürgermeister Karl Elsigan. Nirgendwo werden so viele Waldviertler Knödel gemacht wie in der Region ASTEG. Die darin liegenden Potenziale haben ermutigt, gemeinsam mit den interessierten Gastronomie-betrieben rund um das Thema Knödel ein Leitprojekt zu initiieren.

Genussregion Waldviertler Kriecherl

Als drittes Projekt wurde die Genussregion Waldviertler Kriecherl von Obmann Christian Bisich lebhaft präsentiert. Seit einigen Jahren bemüht man sich, das gelbe Kriecherl wieder mehr zu etablieren. Diese Bestrebungen wurden mit der Erhebung zur jüngsten Genussregion gekrönt. Diese Region umfasst insgesamt 41 Gemeinden. Nicht nur die Landwirtschaft, das Gewerbe, der Handel und die Gastronomie sollen vom Kriecherl profitieren, sondern auch die Landschaft und der Tourismus. Im Zuge des Vernetzungstreffens wurden auch die designierten neuen Waldviertler Vorstandsmitglieder des Vereines der NÖ Dorf-und Stadterneuerung – Gemeinschaft der Dörfer und Städte durch Obfrau Maria Forstner vorgestellt.Und bei den „besten“ Mohnnudeln der Welt wurden im Anschluss noch rege Diskussionen geführt sowie Kontakte geknüpft.


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