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SARLEINSBACH. Das zweite Europäische Parlament des ländlichen Raumes findet dieser Tage in der Innviertler Stadtgemeinde Schärding statt. Rund 300 Gäste aus ganz Europa sind dabei drei Tage lang zu Gast. Einige von ihnen nützten die Gelegenheit, um sich bei einer Exkursion auch zwei innovative Projekte im Bezirk Rohrbach anzuschauen.
 

  1 / 5   Ein Bus voller Gäste aus 17 europäischen Ländern schaute sich gestern bei ecoforma um. Foto: Gahleitner

Hofkirchen war gestern erstes Ziel der etwa 30-köpfigen Gruppe, die sich aus Gästen aus 17 Ländern zusammensetzte. Hier nahmen sich die Teilnehmer des „Rural Parliamets“ Zeit, um die verschiedenen Labyrinthe zu entdecken.

Die Fahrt ging dann weiter nach Sarleinsbach, konkret nach Fürling, wo man beim Verein und Unternehmensnetzwerk ecoforma dem ökologischen, kreislauffähigen, gesunden Bauen und Wohnen auf den Grund ging. Obmann Alfred Ruhdorfer führte die Besucher durch den nachhaltig sanierten Haselhof und zeigte natürlich auch das Musterhaus in Massivholz-Bauweise her, in dem nachhaltiges Bauen erlebbar gemacht wird.

Das Europäische Parlament des ländlichen Raumes, das erstmals 2013 in Brüssel stattgefunden hat, will die Herausforderungen im ländlichen Raum aufzeigen. Mehr als 60 Prozent der europäischen Bevölkerung leben im ländlichen Raum. Welche Sorgen, Ängste und Bedürfnisse diese Menschen am Land plagen und was sie brauchen, um nicht in die Stadt abzuwandern, will  man gemeinsam erarbeiten. Die Delegationen aus insgesamt 25 Nationen haben in ihrer Heimat Prozesse gestartet und bringen spezifische Inhalte mit nach Oberösterreich. „Diese werden in Versammlungen und Workshops in einem gemeinsamen „Europäischen Manifest des ländlichen Raumes“ zusammengefasst“, informiert Leader-Geschäftsführer Klaus Diendorfer, der die Gruppe begleitet hat. Das Manifest wird anschließend an sämtliche Regierungen Europas und die EU-Kommission übermittelt.  


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