Blick frei für eine neue Sicht auf Familie in Verbindung mit Arbeit
SARLEINSBACH. Das Sarleinsbacher IT-Unternehmen Combeenation zählt zu den familienfreundlichsten Betrieben Oberösterreichs. Mit dem Projekt „Family first @ Combeenation“ gewann die Firma den zweiten Platz beim Landesfamilienpreis „Felix Familia 2020“.

Ist das ein Modell für die Zukunft? Alle Mitarbeiter haben die Wahl, ob und wie viel sie von zuhause aus arbeiten wollen? Mit familienfreundlichen Kernarbeitszeiten von 9 bis 11.30 Uhr? Bei Combeenation ist das seit mehr als einem Jahr Realität. Das Projekt „Family first“ ist eine Herzensangelegenheit von Gründer und Geschäftsführer Klaus Pilsl. Ein entscheidender Schritt, um das zu ermöglichen: die Projektteams flexibel halten.
Flexibel bleiben
Ohne diese Flexibilität wäre es, so Pilsl, unmöglich, die beiden Welten Arbeit und Familie zu vereinbaren. Denn auf der einen Seite drehe sich alles darum, Prozesse effizient, plan- und berechenbar zu gestalten, auf der anderen Seite bringe jeder Schnupfenvirus der Kinder durcheinander, was vorher wie ein perfekter Plan aussah. Die Möglichkeit, die Arbeit im Home-Office zu erledigen, hat sich in der Unternehmenskultur von Combeenation bereits etabliert. So ist freitags zwar die gesamte Belegschaft im Firmenchat online, das Bürogebäude selbst ist jedoch leer.
Krise als Chance
Wegen der Corona-Krise ist bei Combeenation derzeit ausschließlich Arbeit von zuhause aus möglich. An der Betreuung der Kunden hat sich kaum etwas geändert, sie findet online statt. „Wir hatten den Vorteil, dass bei uns alles für Home-Office auf Schiene war“, meint Pilsl. Über den zweiten Platz beim Landespreis Felix Familia freut er sich außerordentlich: „Ich sehe es als Zeichen für die Zeit nach der Krise, eine neue Sicht auf das Thema Familienfreundlichkeit zu entwickeln.“


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