550 Schweine bei Bauernhofbrand in Brunnenthal gerettet - Update: Brandursache weiterhin unklar (27. Jänner)

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Elena Auinger Tips Redaktion Elena Auinger, 26.01.2022 07:28 Uhr

BRUNNENTHAL. Zehn Feuerwehren mit 150 Einsatzkräften bekämpften am 25. Jänner 2022 einen Brand eines landwirtschaftlichen Objekts in der Ortschaft Atzmanning (Gemeinde Brunnenthal) und konnten dabei rund 550 Schweine retten.

Noch während der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte wurde die höchste Alarmstufe (3) ausgelöst. Mit 20 Fahrzeugen kämpften die Einsatzkräfte und konnten dabei auch ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile und andere Gebäude verhindern. Die 550 Schweine konnten durch eine gute Belüftungstaktik im Stall verbleiben und gerettet werden. Von drei unterschiedlichen Wasserentnahmestellen wurden über fünf Zugringleitungen tausende Liter Wasser zur Brandstelle befördert und dort mit elf Strahlrohren effizient eingesetzt. 16 Atemschutzträger wurden im Außen- und Innenangriff eingesetzt. Die Flaschen wurden vor Ort vom Atemschutzfahrzeug wieder befüllt. Gerade das Halten einer Feuermauer gelang in letzter Minute, weshalb nur der von Anfang an betroffene Gebäudeteil abbrannte. Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch die Drehleiter der FF Schärding.

Einsatzleiter Martin Hager von der FF Wallensham zieht eine positive Bilanz: „Ein Dank gilt allen eingesetzten Kräften, die mit tollem Einsatz zum Gelingen dieses Einsatzes beigetragen haben!“ Auch Bürgermeister Roland Wohlmuth und die Feuerwehrführungskräfte Alfred Deschberger und Johannes Veroner waren vor Ort und unterstützten die Einsatzleitung. Ebenfalls gute Entscheidungsgrundlage lieferte die Drohne der Polizei. Die Brandursachenermittlung wird durch diese vorgenommen. Während der ganzen Nacht und vermutlich auch am darauffolgenden Vormittag bleibt eine Brandwache vor Ort, welche die immer wieder aufflackernden Glutnester ablöschen wird.

Update - Brandursache weiterhin unklar

Aufgrund der unklaren Brandursache wurden die Erhebungen vom Landeskriminalamt OÖ – Einsatzbereich Brand übernommen. Die Brandstelle wurde heute Vormittag von einem Brandsachverständigen der Brandverhütungsstelle OÖ im Beisein der Ermittlungsbeamten untersucht. Die Brandausbruchsstelle konnte auf einen kleineren Lagerbereich im Dachboden oberhalb des Schweinestalles eingegrenzt werden. Aufgrund der großen Brandzerstörungen in diesem Bereich war die Ausführung der Elektroinstallation nicht mehr nachvollziehbar. Im Zuge der Untersuchung ergaben sich jedoch keine konkreten Hinweise auf eine technische Brandursache. Ebenso ergaben die bisherigen Erhebungen auch keine Hinweise auf eine vorsätzliche oder fahrlässige Herbeiführung des Schadensfeuers. Weitere Erhebungen und Befragungen sind jedenfalls notwendig und werden in den nächsten Tagen durchgeführt. Der Sachschaden dürfte mehrere Hunderttausend Euro betragen.

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