Der Klavier-Herbst bringt große Jazzkunst nach Raab
RAAB. Kunst & Kultur Raab stellt den Herbst 2026 ganz ins Zeichen des Klaviers. Vier Konzertabende zeigen, wie vielfältig das Instrument zwischen Jazz, Improvisation und Crossover klingen kann.¶

Unter dem Titel „Klavier-Herbst Raab 26“ lädt Kunst & Kultur Raab heuer zu einer musikalischen Entdeckungsreise. Dabei wird das Klavier zum Ausgangspunkt für höchst unterschiedliche Klangwelten. Preisgekrönter Jazz trifft auf freie Improvisation, internationale Klasse auf österreichische Musiker und junge Talente. Jeder der vier Konzertabende trägt seine eigene Handschrift – gemeinsam bilden sie einen abwechslungsreichen Zyklus, der bewusst über Genregrenzen hinausblickt.
Musikalische Freundschaft eröffnet den Herbst
Den Auftakt machen am Freitag, 25. September, um 20 Uhr in der Landesmusikschule Raab beziehungsweise im Jazzclub Simon Raab und Robert Schröck. Die musikalische Verbindung des Pianisten und des Saxofonisten reicht bis zu ihrer gemeinsamen Zeit an der Anton Bruckner Privatuniversität zurück. Später führte ihr Weg über das erfolgreiche Quartett „Purple is the Color“ zum Duo. Im Zusammenspiel verbinden Raab und Schröck eigene Kompositionen mit Werken der Jazzliteratur und schlagen dabei Brücken zwischen Klassik und modernem Jazz. Erstmals ist der Kulturverein heuer auch beim Michaelimarkt am 27. September in Raab mit einem Info-Stand vertreten. Unter den Besuchern werden Eintrittskarten für die kommenden Konzert verlost. Besonders stolz ist man beim Kulturverein auf den Clubcharakter bei den Konzerten. „Die Besucher können mit den Musikern interagieren und nach dem Konzert mit ihnen direkt Kontakt aufnehmen“, erzählt Gründungsmitglied Rudi Wötzlmayr.
Grammy-Preisträger Leo Genovese in Raab
International wird es am Samstag, 3. Oktober, um 20 Uhr, wenn das Paul Zauner Quartett mit Leo Genovese gastiert. Der argentinische Pianist zählt zu den renommierten Musikern der internationalen Jazzszene. Im Quartett mit Posaunist Paul Zauner, Bassist Wolfram Derschmidt und Schlagzeuger Andjelko Stupar treffen Jazz, südamerikanische Einflüsse, Klassik und freie Improvisation aufeinander. Das Ergebnis verspricht einen Abend voller musikalischer Freiheit, Virtuosität und spontaner Wendungen.
Junge Jazzgeneration mit jeder Menge Groove
Dass die Zukunft des Jazz längst begonnen hat, möchte Jumping Jungle am Samstag, 24. Oktober, um 20 Uhr in der Landesmusikschule Raab beweisen. Die Formation junger Wiener Jazzmusiker rund um die Geschwister Mena und Xaver Plankensteiner widmet sich bekannten Stücken wie „Cantaloupe Island“, „Mercy, Mercy, Mercy“ oder „Armando’s Rumba“ und verleiht ihnen einen frischen, energiegeladenen Sound. Mit Flöte, Saxofon, Trompete, Posaune, Bass, Keyboard und Percussion setzt die siebenköpfige Formation auf Groove und Spielfreude. Besonders Keyboarder und Pianist Xaver Plankensteiner prägt mit seinen Soli den Sound der jungen Band.
Martin Gasselsberger & Special Guest Felix Pallor
Der vierte Abend des Klavier-Herbstes gehört am Samstag, 14. November, um 20 Uhr dem oberösterreichischen Pianisten Martin Gasselsberger. In seinem Soloprogramm „Tales“ verbindet er Jazzstandards, eigene Kompositionen und freie Improvisationen. Gerade das spontane Reagieren auf den Moment macht dabei jeden Auftritt zu einem eigenständigen musikalischen Erlebnis.
Eine besondere Rolle kommt an diesem Abend dem Nachwuchs zu: Eröffnet wird das Konzert vom erst zwölfjährigen Felix Pallor, einem Schüler Gasselsbergers. Das junge Talent stellt dabei seine Musikalität, Spielfreude und Improvisationskunst am Klavier unter Beweis.
Zum Finale wird Heimat ordentlich aufgekocht
Nach vier Klavierabenden wechselt Kunst & Kultur Raab zum Saisonabschluss nicht nur das Genre, sondern auch den Schauplatz. Am Donnerstag, 3. Dezember, um 20 Uhr serviert Franz Prieler im Gasthaus S’Hoamatl (Marktstraße 97, Raab) seinen satirischen Heimatroman „Oh, du mein Himbeerzuckerl!“.
Der Gründungsvater von O2, Kabarett O2, KUPF und Festival der Regionen verspricht einen Heimatabend der etwas anderen Art: politisch unkorrekt, skurril, satirisch und kulinarisch deftig. In den beiden Pausen werden Erdäpflkas und Blunzngröstl serviert.
Karten
Karten für die Konzerte gibt es bei allen oeticket-Filialen.Info und Karten: Kunst & Kultur Raab, www.kkraab.com, Tel. 07762 3588 oder 0650 9839989, E-Mail: kkraab@gmx.at.








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