Waldkirchen ist Viertelsieger beim Ortsbildpreis 2026
WALDKIRCHEN AM WESEN. Mit dem „Donau Resonanzweg – Menschen in ihrem Element / Geschichte in Resonanz“ hat Waldkirchen am Wesen beim OÖ. Ortsbildpreis 2026 überzeugt. Das Projekt setzte sich als Sieger im Innviertel durch und wurde im Rahmen der 34. OÖ. Ortsbildmesse in Kleinzell im Mühlkreis ausgezeichnet.

Natur erleben, Geschichte entdecken und Begegnung ermöglichen: Diese Aspekte verbindet der „Donau Resonanzweg“ in Waldkirchen am Wesen. Für das Projekt wurden bestehende Wanderwege aufgewertet und um neue Stationen ergänzt. Sie greifen die Besonderheiten der Region an der Donau auf und verbinden Naturerlebnis und lokale Geschichte mit dem Thema soziale Inklusion. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei ein gemeinsam mit pro mente OÖ geschaffener Inklusionsplatz an der Donau.
Mit diesem Konzept konnte Waldkirchen am Wesen die Jury des OÖ. Ortsbildpreises überzeugen und sich den Viertelsieg im Innviertel sichern. Neben einer von der FH Oberösterreich gestalteten Skulptur und einer Urkunde erhält der örtliche Dorf- und Stadtentwicklungsverein dafür 2.000 Euro.
Der Ortsbildpreis wurde heuer bereits zum sechsten Mal vergeben. Ausgezeichnet werden innovative und beispielgebende Projekte der Dorf- und Stadtentwicklung. „Lebenswerte Gemeinden entstehen dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, Ideen entwickeln und gemeinsam an der Zukunft ihres Heimatortes arbeiten“, betonte Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner bei der Preisverleihung. Die Ortsbildmesse mache erfolgreiche Projekte sichtbar und zeige, wie vielfältig und zukunftsorientiert die Entwicklung der Gemeinden in Oberösterreich gestaltet werde.
Den Landessieg 2026 sicherte sich Schenkenfelden mit der „Marktschank – unser GH in Schenkenfelden“. Dort wurde ein ehemaliges Schul-, Gemeindeamts- und Feuerwehrgebäude im Ortszentrum revitalisiert. Eine Bürgergenossenschaft mit mittlerweile mehr als 370 Mitgliedern setzte die Idee eines neuen Wirtshauses um. Seit Ende Mai ist die Marktschank ein neuer Treffpunkt im Ort.
Neben Waldkirchen am Wesen wurden Geboltskirchen im Hausruckviertel, Schönau im Mühlkreis und St. Ulrich bei Steyr im Traunviertel als Viertelsieger ausgezeichnet. Eine Premiere gab es beim Publikumspreis: Erstmals konnten die Oberösterreicher selbst online aus 16 Projekten ihren Favoriten wählen. Dabei setzte sich Schönau im Mühlkreis mit dem „Neuen Ortszentrum mit klimafittem Ortsplatz“ durch.
Für Waldkirchen am Wesen bedeutet die Auszeichnung vor allem eine Anerkennung für einen Weg, der weit mehr als eine Wanderroute sein will: Der Donau Resonanzweg macht Landschaft und Geschichte erlebbar und schafft zugleich Raum für Begegnung und Teilhabe.








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