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SCHÄRDING/OÖ. Die Zahl der Geburten stieg 2014 in ganz Oberösterreich um 664 (+ 4,8 Prozent) auf 14.441 an. Dies ist die höchste Geburtenzahl seit 1998. Lediglich in fünf Bezirken musste ein Rückgang an Geburten verzeichnet werden, darunter auch im Bezirk Schärding.

Seit 1998 gab es in Oberösterreich nicht mehr so viele Geburten. Foto: Vowe
Seit 1998 gab es in Oberösterreich nicht mehr so viele Geburten. Foto: Vowe

Für Oberösterreich wird mit 1,61 eine gegenüber dem Vorjahr (1,55) deutlich höhere durchschnittliche Kinderzahl je Frau ausgewiesen. Die jüngste Mutter war selbst erst 13 Jahre alt, die ältesten Mütter waren bereits 48 Jahre alt. Relative Zuwächse über zehn Prozent konnten die Bezirke Rohrbach, Urfahr-Umgebung und Perg verbuchen. Die relativ gemessen größten Einbußen hingegen mussten die Bezirke Schärding (minus sechs Prozent) sowie Kirchdorf (– 6,1 Prozent) verkraften. Über die meisten Geburten konnte man sich in der Landeshauptstadt freuen. 2014 erblickten hier 2192 Kinder das Licht der Welt, um 5,8 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor.

In den nächsten zehn Jahren werden weiterhin moderat steigende Geburtenzahlen erwartet (2024 rund 14.700 Lebendgeborene). Danach wird voraussichtlich eine rückläufige Phase einsetzen, die von einem schon ab 2019 schrumpfenden Mütterpotenzial begleitet wird.


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