„Man wird das Glück sehen und hören können“
SCHÄRDING, ANDORF. Sänger Philipp Mayer aus Andorf hat sich mit der Thematik „Glück“ ausführlich beschäftigt. Daraus entstanden ist das szenische Galakonzert „glüXstadt Schärding“, das am Freitag, 28. und Samstag, 29. Juni im Kubinsaal, jeweils ab 20 Uhr, über die Bühne geht.

Tips: Herr Mayer, was bedeutet für Sie Glück?
Mayer: Glück ist für mich ein Zustand der absoluten Ruhe. Oft erreicht mich dieser Zustand nach einer anstrengenden beruflichen oder emotional-herausfordernden Phase.
Tips: „glüXstadt“ ist ein szenisches, multimediales Gala-Konzert. Was versteht man unter solch einem Konzert?
Mayer: Wir verbinden Schauspiel und Tanz mit Juwelen der klassischen Musik. Die Hauptprotagonistin ist Tänzerin Cornelia Voglmayr. Sie ist auf der Suche nach dem fortwährenden Glück. Wir unterstützen Musik und Szene mit Interviews von Schärdingern. Diese Filme werden im Kubinssal auf Leinwände projiziert. Man wird das Glück hören und sehen können.
Tips: Welche musikalischen Highlights stehen auf dem Programm?
Mayer: Musikalisch durchlaufen wir mehrere Stile und Epochen. Wir hatten jede Menge Musik zusammengetragen und danach ausgewählt, welche Stücke am besten zu den einzelnen Szenen passen. Es werden unter anderem Mozart, Verdi und Anton Maurer „auf der Bühne stehen“ und Melodien aus Carmen und der Schöpfung von Haydn erklingen.
Tips: Sie sind in ganz Europa unterwegs. Wie schwierig ist es, aus der Ferne solch eine Veranstaltung zu organisieren?
Mayer: Das glüXstadt-Team besteht aus 42 Personen. Dramaturgin Anna Laner wohnt in Wien, ich in Berlin, Franz Schmied und der Kulturverein in Schärding, unsere Filmkünstlerin in Salzburg, Grafiker, Tänzerin, Lichtmeister und Musiker auch in Wien und Berlin. Somit ist die Kommunikation und Koordination der glüXstadt eine kleine Herausforderung. Aber alle Beteiligten sind unglaublich motiviert und das motiviert auch mich persönlich das Beste daraus zu machen. Fast alle sind Schärdinger und jeder/jede will in Schärding etwas Neues und Einzigartiges ins Leben rufen.
Tips: Warum sollte jemand, der noch nie ein Konzert besucht hat, am 28. beziehungsweise 29.6 in den Kubinsaal kommen?
Mayer: Es wird auf keinen Fall fad. Sie werden lachen, eventuell weinen und vielleicht ein bisschen nachdenken. Uns liegt viel daran den Schärdinger einen schönen Abend zu bereiten - auch ein Abend der die ein oder andere Frage stellt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden