Zwei Fälle von Pilzvergiftungen am Klinikum Schärding behandelt

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Elena Auinger Elena Auinger, Tips Redaktion, 15.10.2019 08:43 Uhr

SCHÄRDING. Im Herbst tummeln sich viele Pilzsammler in den Wäldern. Es landen die verschiedensten Pilze in den Körben, die im besten Fall genießbar sind, im schlechtesten Fall jedoch mit einer Pilzvergiftung enden.

„Der Verzehr giftiger Pilze kann unter Umständen tödliche Folgen haben. Aus diesem Grund ist es wichtig, eine Pilzvergiftung zu erkennen, denn eine echte Pilzvergiftung ist ein akuter Notfall“, erklärt Thomas Meindl, Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Notfallmediziner und Ärztlicher Leiter des Klinikums Schärding.

Verwechslungsgefahr

Es gibt eine Reihe von ungenießbaren und giftigen Pilzen, die mit ähnlich aussehenden Speisepilzen verwechselt werden können. Berühmteste Beispiele dafür sind der Knollenblätterpilz, den schon so mancher Sammler für einen Champignon gehalten hat, oder etwa der Pantherpilz, der dem Perlpilz ähnlich sieht. Um Vergiftungen zu vermeiden, nur Pilze mitnehmen, die man absolut sicher kennt.

Symptome eine Pilzvergiftung

Die Symptome einer Pilzvergiftung treten nach einigen Minuten, teils aber auch verzögert auf, oft erst mehrere Stunden oder Tage nach dem Verzehr. „Übelkeit und Erbrechen, Schweißausbrüche, Magen- und Bauchschmerzen, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, Halluzinationen oder Herz-Kreislauf-Beschwerden zählen zu den häufigsten Symptomen. In manchen Fällen kommt es auch zu Hautausschlag oder Atembeschwerden“, informiert der Experte. „Die ärztliche Behandlung einer Pilzvergiftung richtet sich nach der Art und Schwere der Vergiftung. Sie kann rein symptomatisch erfolgen, aber auch intensivmedizinische Maßnahmen erfordern, um so das Gift aus dem Körper des Patienten zu eliminieren“, so der erfahrene Notfallmediziner. „Erst letzte Woche konnten zwei Patienten, nach Zubereitung eines Pilzgerichtes aus selbst gesammelten Schwammerln, bei uns im Klinikum Schärding erfolgreich behandelt werden.“

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