Tischtennislegende Max Hasibeder aus Schärding ist seit 60 Jahren in Vereinen aktiv
SCHÄRDING. Er spielt noch immer spannende Sätze: Gemeint ist die Schärdinger Tischtennislegende Max Hasibeder. Der heute 79-Jährige spielt seit mehr als 60 Jahre Tischtennis bei verschiedenen Vereinen in Oberösterreich.

Begonnen hatte das ganze 1954 in der Barockstadt bei dem neu gegründeten Verein Union KTTC Schärding. 1956 gewann er die OÖ Kolpingmeisterschaften im Mannschaftsbewerb in Linz. Das war damals ein schöner Erfolg, denn es waren auch überaus starke Mannschaften aus Linz, Wels, Vöcklabruck, Mauthausen, Ried im Innkreis und Braunau am Start. 1962 wechselte er zum Regionalligisten DSG Linz. In dieser Mannschaft spielte auch sein Bruder Josef und die bekannten LASK-Fußballspitzen wie Heribert Trubrig und Rudolf Sabetzer mit dem legendären Spitznamen „Cäsar“. Im Jahr 1972 fand ein weiterer Vereinswechsel zu DSG edoo Lichtenegg in Wels statt.
Höhepunkte der Tischtennis-Karriere
Die größten Höhepunkte seiner sportlichen Karriere feierte Max Hasibeder 30 Jahre lang als Landesklassespieler mit der DSG Union Freinberg-Haibach. Hier konnten tolle Erfolge von der 1. Klasse bis zur Landesklasse hinauf gefeiert werden. 2007 stieg der leidenschaftliche Tischtennisspieler dann bei der Union Schardenberg-Spielgemeinschaft ASKÖ Schärding, wo er noch heute Regionalklasse spielt, ein. Seine größte Auszeichnung war die Ehrung 2002 vom Oberösterreichischen Tischtennisverband mit dem großen Sportehrenzeichen in „Gold mit Brillant“. Eine seiner größten Siege waren, als er den Ex-Staatsligaspieler Helmut Rudelsdorfer schlug und die damalige Doppelstaatsmeisterin im Damen-Doppel Andrea Mayrhofer in die Knie bezwang. Mayrhofer war übrigens mit der damaligen fünfzehnmaligen Tischtennis-Staatsmeisterin Liu-Jia, auch Susi genannt, in den Jahren 2000 und 2001 Österreichische Staatsmeisterin geworden. Max Hasibeder wurde zweimal Seniorenlandesmeister in seiner Altersklasse und fünfmal Vereinsmeister, das letzte Mal mit 73 Jahren.
Sportliche Zukunft
Und wie schaut die sportliche Zukunft aus: Solange es die Gesundheit erlaubt, möchte er noch bis zum Achtziger an der Tischtennisplatte stehen und in Bewegung bleiben. Tischtennis ist nämlich nicht nur gut für schnelle Reaktion, sondern fördert auch Konzentration und Kondition, schwört Max Hasibeder. „Das tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut“, schmunzelt der sympathische Vorzeige-Seniorsportler aus Schärding.


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