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SCHÄRDING. Die Schärdinger Gastronomieszene öffnet am 19. Mai nach langer Corona-Zwangspause wieder ihre Pforten. Die Vorfreude unter den Gastronomen ist groß, doch es herrscht auch leichte Skepsis.

Die Schärdinger Silberzeile bei Nacht. (Foto: Josef Grünberger)
  1 / 2   Die Schärdinger Silberzeile bei Nacht. (Foto: Josef Grünberger)

„Meine Kollegen und ich sind wirklich sehr froh, dass wir ab 19. Mai wieder unsere Arbeit zur Gänze aufnehmen können. Die Pause war lang genug. Wir freuen uns auf unsere Gäste, sie gehen uns schon ab“, berichtet Schärdings Wirtesprecher und Gastronom Stefan Schneebauer. Dass die Gastronomie ihr Comeback feiert, ist für die Stadt Schärding besonders wichtig. Viele Geschäfte, vor allem jene an der Silberzeile, profitieren vom exzellenten Ruf der Schärdinger Gastronomiebetriebe, die zahlreiche Gäste aus nah und fern anziehen. Trotz aller Vorfreude auf den Saisonstart herrscht unter Schärdings Gastronomen zum Teil auch Skepsis, wie der Wirtesprecher berichtet. „Natürlich ist eine bestimmte Ungewissheit da. Das haben mir Kollegen berichtet. Wir alle wissen nicht, ob die Gäste kommen werden. Anhand der Situation bei den Friseuren sieht man, dass die Bereitschaft der Bevölkerung, sich zu testen, nicht immer gegeben ist. Es werden auf alle Fälle spannende Wochen und Monate. Wir sind aber positiv gestimmt und hoffen auf das Beste.“

Öffnung der Grenzen

Damit in der Barockstadt wieder mehr los ist, hofft der Wirtesprecher auf die Öffnung der Grenzen. „Gerade für uns Gastronomen wäre eine Grenzöffnung sehr wichtig. Es ist kein Geheimnis, dass wir natürlich von den Gästen aus Deutschland zum Teil abhängig sind. Nicht nur wir Wirte, sondern auch der stationäre Handel unserer Stadt“, informiert Schneebauer. Neben der Öffnung der Grenzen hofft Schneebauer auch auf schönes Wetter. „Unsere Stadt ist bekannt für die vielen Gastgärten. Wenn schönes Wetter herrscht, dann ist es einfach wunderschön anzusehen, wie viele Menschen sich in Schärding tummeln.“ 


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