Donaulimes wird UNESCO-Welterbe - Römerburgus in Oberranna ist damit Welterbestätte

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Engelhartszells Bürgermeister Roland Pichler, Landeshautpmann Thomas Stelzer und Landtagspräsident a.D. Friedrich Bernhofer (hier bei der Eröffnung der Landesausstellung 2018 beim Römerburgus Oberanna) freuen sich über die Eintragung. (Foto: Wundsam)
Engelhartszells Bürgermeister Roland Pichler, Landeshautpmann Thomas Stelzer und Landtagspräsident a.D. Friedrich Bernhofer (hier bei der Eröffnung der Landesausstellung 2018 beim Römerburgus Oberanna) freuen sich über die Eintragung. (Foto: Wundsam)
Elena Auinger Elena Auinger, Tips Redaktion, 03.08.2021 11:02 Uhr

OÖ/BEZIRK. Es hat etwas gedauert, aber das Welterbekomitee der UNESCO hat am Freitag, 30. Juli, den ehemaligen römischen Donaulimes in die Welterbeliste der UNESCO eingeschrieben. Oberösterreich ist mit sechs Welterbestätten vertreten: Engelhartszell (Oberranna), St. Agatha (Schlögen), Haibach (Schlögen), Wilhering (Hirschleitengraben), Linz und Enns.

„Oberösterreich hat sich intensiv dafür eingesetzt, dass der Donaulimes Teil der Welterbeliste der UNESCO wird. Dieser Einsatz hat sich gelohnt. Neben der Region Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut und den prähistorischen Pfahlbauten am Attersee und am Mondsee ist der Donaulimes ein weiterer wesentlicher Schritt, der unser kulturelles Erbe international verankert, für künftige Generationen sichert und Geschichte erlebbar macht“, ist Landeshauptmann Thomas Stelzer erfreut über die Entscheidung. Der Donaulimes ist Teil des großen UNESCO-Welterbe-Projektes „Frontiers of the Roman Empire“ mit dem Ziel, den gesamten Verlauf des Limes, der einstigen Grenze des Römischen Reiches, durch ganz Europa bis zum Schwarzen Meer und vom Nahen Osten über Nordafrika bis zum Atlantik in den Schutz der internationalen Staatengemeinschaft zu stellen.

Freude in Engelhartszell

„Engelhartszells Bürgermeister Roland Pichler stellte mit großer Freude spontan fest: 'Wir sind Welterbe'. Wir sind nun Teil dieses neuen Welterbe-Abschnittes und des künftigen, von der UNESCO geplanten größten Welterbes nach der Chinesischen Mauer, nämlich des gesamten Limes, der 6.000 Kilometer langen Grenze des einstigen römischen Weltreiches von Schottland rund um das ganze Mittelmeer bis Marokko. Dadurch ergeben sich große Chancen für den Kulturtourismus in der Donauregion“, freut sich Friedrich Bernhofer (ehemaliger Engelhartszeller Bürgermeister und Landtagspräsident a.D.) über die Entscheidung des Welterbe-Komitees.

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