Goldhaubengruppe Vichtenstein unterstützt Feuerwehren und Pfarre
VICHTENSTEIN. Bei der 42. Jahreshauptversammlung der Goldhaubengruppe Vichtenstein konnten als Ehrengäste konnten Bürgermeister Andreas Moser, die Obfrau des Kulturausschusses, die Feuerwehrkommandanten von Rain und Vichtenstein, der Obmann der Trachtenmusikkapelle und der neugewählte Obmann der Sportunion begrüßt werden. Ein herzlicher Willkommensgruß galt der Ehrenobfrau, den Frauen der Gemeinschaft und den zwei Chorleiterinnen des Mädchenchores „picCHORle“.

Die Jahresrückblicke über zwei Jahre wurden mit einer PowerPoint Präsentation humorvoll vor die Kulissen gestellt. Auch wenn die Pandemie den Goldhaubenfrauen Einschränkungen auferlegt hat, waren sie keineswegs untätig. Die Kassenberichte sprechen für erfreuliche Einnahmen, da die Frauen glücklicherweise Anbieter beim Bauernmarktstand in Schärding sein dürfen.
Das älteste Mitglied, „die Bauernmarktoma“ mit 97 Jahren, ist das beste Vorbild der Frauen. Trotz ihres hohen Alters ist Frau Grüneis täglich bemüht, passende Stoffe für die Fleckerlteppiche zu sammeln, in Streifen zu schneiden, diese zusammenzunähen, um aus den Stoffknäueln Teppiche weben zu können. Gehen ihr die Stoffe aus, widmet sie sich auch gerne dem Schafwollpatschen häkeln. Die Goldhaubengruppe Vichtenstein zollt ihr großen Respekt für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und die Frauen wissen es sehr zu schätzen, welch wertvolle Leistung sie für die Gruppe vollbringt.
Spende für die Feuerwehren und die Pfarre
Ziel der Goldhaubengruppe Vichtenstein war es, an die beiden Feuerwehren Rain und Vichtenstein eine finanzielle Unterstützung von je 1.000 Euro zum Ankauf einer Einsatzkleidung zu gewähren, die sie dankbar entgegengenommen haben. Eine weitere Spende von 800 Euro erging an die Pfarre als jährlicher Druckkosten Beitrag des Pfarrblattes.
Von der Teamgemeinschaft wurde berichtet, dass Regina und Patricia, die beiden Chorleiterinnen des Mädchenchores ihre Funktion nicht mehr weiter ausüben. Sie kamen damals im zarten Alter von fünf und sechs Jahren erstmals als Häubchenmädchen zur Gruppe, später als Pfeffertuchträgerinnen und übernahmen im Jahre 2018 den von ihnen benannten Mädchenchor „picCHORle“. Sie sind somit einst aus dieser Gruppe gewachsen. Die beiden verstanden es gut, den Mädchen die Freude am Singen zu vermitteln. Ihre gesanglichen Darbietungen haben die Zuhörer mit Begeisterung aufgenommen. Mit einem kleinen Präsent wurden sie herzlich verabschiedet.


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