Ökologie und Ökonomie im Zukunftsblick
BRUNNENTHAL. Die Gemeinde Brunnenthal hat in den letzten Jahren sein Profil als Wohngemeinde gestärkt. „Wir sind eingebettet in die Natur, mit Nähe zu Schärding und zur Autobahn. Außerdem verfügt Brunnenthal über gut strukturierte Wohnungen mit einem guten Betreuungsangebot für die Kinder“, zählt Bürgermeister Roland Wohlmuth einige Vorteile seiner Gemeinde auf.

Als Themen für die Zukunft sieht der Bürgermeister drei Schwerpunkte, nämlich leistbares Wohnen, den Energieaufwand überdenken sowie die Unterstützung von Biomasse-Heizwerk-Bauten.
Leistbares Wohnen
Im Bereich „Leistbares Wohnen“ gibt es in der Gemeinde im Moment zwei Projekte. Das erste Projekt befindet sich gerade im Umwidmungsverfahren von rund 20.000 Quadratmetern Fläche in zentraler Lage in Wohnland. „Geplant ist hier, dass diese Fläche verdichtet bebaut wird, was so viel bedeutet wie der Bau von Reihenhäusern oder Doppelhäusern. Wichtig dabei ist uns, dass wir einen Bauträger finden, der das Projekt nach ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten umsetzt“, erklärt Wohlmuth und erläutert weiter: „Wir sollen so wenig Bodenversiegelung wie möglich haben. Außerdem sollten Fotovoltaikanlagen und Regenwassernutzsysteme berücksichtigt werden.“Das zweite Projekt ist bereits genehmigt: am Kreuzberg werden ökologische Fertighäuser/Reihenhäuser in Holz- und Holzständerbauweise entstehen. Baubeginn ist im Jahr 2023. Interessenten können sich am Gemeindeamt melden.
Energie
„Wir wollen in Zukunft verstärkt ökologische und ökonomische Zeichen in unserer Gemeinde setzen“, so Bürgermeister Roland Wohlmuth. Aus diesem Grund soll als zweiter Zukunftsschwerpunkt der Energieaufwand, was Strom und Heizen in der Gemeinde betrifft, überdacht werden. Überlegt wird, ob zB die Heizungstemperatur in öffentlichen Gebäuden gesenkt werden kann oder diese auch mit weniger Beleuchtung auskommen. Weiters wird überlegt, die Straßen- und Objektbeleuchtung zu reduzieren.
Biomasse-Heizwerke
Als weiteres Projekt für die Zukunft möchte die Gemeinde verstärkt Personen oder Interessengruppen unterstützen, die Biomasse-Heizwerke bauen. Ein Projekt in diese Richtung gibt es bereits. „Unsere Devise ist „Raus aus Öl und Gas“ und deshalb möchten wir hier Unterstützung leisten“, erklärt der Bürgermeister.
Weitzenauerhaus
Ein Projekt, das sich durch die Coronapandemie bisher verzögert hat, ist das Projekt „Weitzenauerhaus/Dorfplatzgestaltung“. Die Planung ist bereits abgeschlossen. „In diesem Herbst bzw. Winter werden wir die Finanzierungs- und Ausführungsplanung angehen. Die Projektrealisierung soll noch diese Legislaturperiode erfolgen“, so Roland Wohlmuth. Entstehen sollen Räumlichkeiten für die Pfarre, öffentliche Begegnungsbereiche sowie ein Räumlichkeiten für den Direktverkauf von regionalen Produkten.


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