Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ST. MARIENKIRCHEN. Lesen, schreiben und rechnen zu können, heißt aktiv am Leben teilzunehmen. Das OÖ. Rote Kreuz setzt sich dafür ein, Chancengerechtigkeit durch Bildung voranzutreiben. Der Tips Glücksstern unterstützt mit Hilfe der Tips-Leser dabei.

 (Foto: Privat)
(Foto: Privat)

Schon vor der Teuerungswelle gaben Familien in OÖ rund zwölf Millionen Euro für Nachhilfe aus – das sind pro Kind etwa 500 Euro. „Dieses Geld ist oft schlichtweg nicht mehr verfügbar und viele Familien können sich die Nachhilfe nicht mehr leisten“, warnt OÖ. Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger. Der rasante technische Fortschritt verschärfe zudem bereits bestehende Ungleichheiten. Mit verschiedenen Bildungsinitiativen treibt das OÖ. Rote Kreuz die Chancengerechtigkeit voran, denn „jeder Euro, den wir in Bildung investieren, stärkt am Ende uns als Gesellschaft“.

Lesecoach

So helfen etwa freiwillige Rotkreuz-Lesecoaches Kindern im Volksschulalter. Eine von ihnen ist Anja Eder aus St. Marienkirchen bei Schärding, die seit knapp zwei Jahren ehrenamtlich als Lesecoach für das Rote Kreuz arbeitet. „Lesen ist extrem wichtig, weil man es immer braucht“, sagt Eder, die hauptberuflich an der Mittelschule in Münzkirchen unterrichtet. Die Arbeit als Lesecoach macht Anja Eder viel Spaß. „Die Kinder sind sehr lernwillig. Die Arbeit mit ihnen macht mir großen Spaß.“

Ehrenamt

Dass die St. Marienkirchnerin Lesecoach geworden ist, ist eher dem Zufall geschuldet. „Ich wollte mich schon immer ehrenamtlich engagieren. Leider hatte ich während meines Studiums dafür keine Zeit“, berichtet die St. Marienkirchnerin. Nach dem Abschluss ihres Studiums hat sie sich gleich beim Roten Kreuz beworben und ist seitdem einmal wöchentlich als Lesecoach tätig und hilft dabei Volksschulkindern.

Spaß ist wichtig

Während der Lesestunden darf der Spaß nicht zu kurz kommen. „Ich versuche ihnen viele Sachen spielerisch beizubringen. Das kommt bei den Kids sehr gut an“, sagt Eder. Die Schüler betreut sie im Normalfall ein Jahr. „Bei Bedarf können die Kinder auch nach dem einen Jahr weiterhin zu uns Lesecoaches kommen. Die Aufgaben bekommen die Schüler von ihren jeweiligen Lehrkörpern mitgegeben. „Die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schulen funktioniert sehr gut“, meint Eder.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden