Bezirk Schärding zählt zu den Blutspende-Spitzenreitern in Oberösterreich
BEZIRK SCHÄRDING. 1.833 Freiwillige leisteten beim Roten Kreuz im Bezirk Schärding im Jahr 2025 rund 200.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit – ein starkes Zeichen gelebter Menschlichkeit. Besonders bei den Blutspenden zählt der Bezirk zu den Spitzenreitern. Neu ist außerdem ein Begegnungscafé in der Bezirkshautpstadt.

Von der Notfallrettung über Pflege und soziale Dienste bis hin zu Jugendarbeit und Katastrophenhilfe – insgesamt ist das Rote Kreuz im Bezirk Schärding in 30 Leistungsbereichen aktiv. 1,9 Millionen Kilometer wurden dabei im Vorjahr zurückgelegt.
„Das Jahr 2025 hat einmal mehr gezeigt, wie unverzichtbar das Rote Kreuz für die Menschen in unserem Bezirk ist“, betont Bezirksstellenleiter und Bezirkshauptmann Florian Kolmhofer, der den Bericht gemeinsam mit Bezirksgeschäftsleiter Florian Kurz präsentierte.
170.000 Mahlzeiten
Ein zentraler Bereich bleibt der Rettungs- und Krankentransport: 18.813 Einsätze wurden im vergangenen Jahr verzeichnet. Gleichzeitig spielt auch die soziale Versorgung eine entscheidende Rolle. So wurden im Rahmen von „Essen auf Rädern“ rund 170.000 Mahlzeiten ausgeliefert – ein Spitzenwert.
„Für viele ältere oder betreuungsbedürftige Menschen ist unser Service eine unverzichtbare tägliche Stütze – nicht nur kulinarisch, sondern auch menschlich. Unsere Mitarbeitenden sind für viele oft der einzige persönliche Kontakt am Tag. Durch die täglichen Besuche werden außerdem immer wieder medizinische Notfälle frühzeitig erkannt und Hilfe kann rechtzeitig organisiert werden – in einigen Fällen war das sogar lebensrettend“, sagt Kurz.
Mehr als 4.000 Blutspenden
Auch bei der Blutspende zeigt sich die hohe Einsatzbereitschaft der Bevölkerung: Mit 4.027 Spenden zählt der Bezirk Schärding erneut zu den oberösterreichischen Spitzenreitern – und das bereits seit über einem Jahrzehnt.
Von der Ersten Hilfe bis zur Krisenintervention
Das Rote Kreuz engagiert sich im Bezirk darüber hinaus in vielen weiteren Bereichen. Dazu zählen etwa Erste-Hilfe-Ausbildungen, Jugendarbeit, Fahrdienst, Hauskrankenpflege, Krisenintervention, Hospizbegleitung, Katastrophenhilfe und vieles mehr.
Insgesamt sind 1.980 Menschen im Bezirk für die Arbeit des Roten Kreuzes tätig. „Jeder einzelne dieser 30 Leistungsbereiche leistet einen wertvollen Beitrag dazu, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird“, so Kolmhofer.
Neues Begegnungscafé
Mit Blick in die Zukunft stellt sich das Rote Kreuz neuen Herausforderungen wie einer älter werdenden Gesellschaft und steigenden Anforderungen im Sozialbereich. Ein erstes Zeichen dafür ist das neu gestartete Begegnungscafé in der Bezirkshauptstadt, das künftig auf mehrere Standorte ausgeweitet werden soll und Raum für Austausch und Gemeinschaft bietet.
Der Jahresbericht 2025 liegt ab sofort in allen Dienststellen auf und ist auch online verfügbar


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