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SCHÄRDING. Vor zehn Jahren wurde noch von Hermann Gmeiner das SOS-Kinderdorf Zarraga in der Provinz Iloilo auf den Philippinen gegründet. In den dreizehn Häusern wohnen über hundert Kinder, Waisen und Straßenkinder, die ohne Eltern auskommen müssen. Die Schärdinger Kolpingfamilie unterstützt nun seit drei Jahren ein eigenes Haus.

Lily und Alois Part (hinten 2. und 3. v. r.) inmitten der Kinder im SOS-Kinderdorf (Foto: privat)
Lily und Alois Part (hinten 2. und 3. v. r.) inmitten der Kinder im SOS-Kinderdorf (Foto: privat)

Lily Part, geboren auf den Philippinen, wohnt seit 1975 in Österreich, arbeitete als Krankenschwester in Schärding und besucht mit ihrem Gatten Alois regelmäßig die alte Heimat. Sie meint: „Jede Hilfe kommt bei den Kindern an.“

Projekt für Straßenkinder

Die Familie Part hat dort ein eigenes Projekt für Straßenkinder ins Leben gerufen, denn die Not sei groß, vor allem nach den wiederkehrenden Sturmkatastrophen. „Für drei Euro am Tag erhält ein Kind Essen, den Schulbesuch und die oft dringend notwendige psychische Betreuung“, erzählt Lily.Ernst Flieher, der Vorsitzende der Kolpingfamilie meint dazu: „Wir organisieren regelmäßig Veranstaltungen, mit dem Reinerlös können wir Menschen in der Region aber auch unser Kinderdorf unterstützen.“


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