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SCHÄRDING. 486 Babys taten 2019 ihren ersten Schrei im Klinikum Schärding. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 15 Babys. 

486 Babys, davon fünf Zwillinge, taten 2019 ihren ersten Schrei im Klinikum Schärding.(Foto: OÖG)
486 Babys, davon fünf Zwillinge, taten 2019 ihren ersten Schrei im Klinikum Schärding.(Foto: OÖG)

232 Mädchen und 254 Buben, davon fünf Zwillinge, erblickten 2019 am Klinikum Schärding das Licht der Welt. Besonders beliebt war der Monat September mit 48 Geburten. An den geburtenstärksten Tagen, dem 5. Juni und dem 13. November, hieß es jeweils gleich sechsmal „Herzlichen Glückwunsch“.

Beliebteste Namen

Die Namens-Hitliste bei den Buben führt Maximilian, vor Elias, Lukas, Paul und Matteo an. Besonders beliebt bei den Mädchen sind Lena und Emma, gefolgt von Emilia. Die meisten Mütter, die ihr Kind am Klinikum Schärding zur Welt brachten, stammen aus Schärding (47), Andorf (31) sowie St. Florian am Inn (30).

Geburtenbadewanne

Um für die Gebärenden ein positives und vertrauensvolles Geburtserlebnis zu schaffen, wurde eine neue Geburtenbadewanne eingebaut, die durch ihre ergonomische Form ausreichend Bewegungsfreiheit und genug Platz für alle Entspannungs- und Geburtspositionen bietet. Wenn auch die Entspannung in der Wanne und die Wassergeburt nicht dem Wunsch jeder Schwangeren entsprechen, so ist doch eine konstante Nachfrage zu verzeichnen.“Mögliche Vorteile sind vor allem eine schmerzfreiere und raschere Öffnung des Muttermundes aufgrund der Wärme und Entspannung. Andere Schmerzmittel werden daher weniger häufig notwendig. Die Geburt findet in dieser Situation anschließend im Kreißzimmer statt. Die Geburt unter Wasser bringt keine extra Vorteile, wird aber trotzdem von einigen Frauen sehr gerne in Anspruch genommen“, informiert Thomas Puchner.

Wasserdichte Sensoren

Mutter und Kind werden während der Wassergeburt ebenso wie im Kreißsaal lückenlos mit Telemetrie überwacht. Die Aufzeichnung der kindlichen Herztöne erfolgt mittels wasserdichter Sensoren. Bei unerwartet auftretenden Notfällen können die Schwangeren jederzeit in den Kreißsaal gebracht und dort weiter betreut werden. Jedoch gibt es für Wassergeburten klare Gegenanzeigen, wie Frühgeburt oder Zwillinge.

 


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