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TAUFKIRCHEN/PARIS. Nichts war es mit der erhofften zweiten olympischen Medaille für Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger aus Taufkirchen. In einem hochklassigen Finale musste sich der 31-Jährige in Paris mit Platz fünf zufrieden geben. Gold ging völlig überraschend nach Jamaika.

Lukas Weißhaidinger landete auf Platz Fünf und war nach dem Wettkampf dennoch nicht unzufrieden. (Foto: GEPA pictures)

Im Pariser Olympiastadion gelang dem Taufkirchner am Mittwochabend vor 66.500 Zuschauern in seinem besten Versuch eine Weite von 67,54 Metern. Die Goldmedaille holte sich sensationell der Jamaiker Roje Stona, der mit exakt 70 Metern einen neuen olympischen Rekord aufstellte. Silber ging an Youngster Mykolas Alekna aus Litauen (69,97 Metern), Bronze holte sich Matthew Denny aus Australien mit 69,31 Metern. Vierter wurde Superstar Kristjan Ceh aus Slowenien (68,41 Meter).

Direkt nach dem Wettkampf zeigte sich Weißhaidinger sehr reflektiert und positiv im Interview mit dem ORF. Er könne sich grundsätzlich nichts vorwerfen, er habe es nur leider nicht geschafft diesen einen besonderen Wurf auszupacken, der für eine Medaille gereicht hätte. „Das Niveau des Wettkampfes war unglaublich, das man schon 65 Meter braucht, um überhaupt in die Top-8 zu kommen, um noch drei weitere Versuche zu haben, habe ich so noch nie gesehen“, so der Innviertler. Mit dem Überraschungssieger habe auch er gar nicht gerechnet, es zeige aber einmal das Niveau, das mittlerweile im Diskuswurf der Männer herrsche.

Weißhaidinger will zurückschlagen und gibt sich kämpferisch

Aufstecken will Weißhaidinger nun auf keinen Fall und will in Zukunft zurückschlagen und wieder um einen Platz auf dem Podest mitkämpfen. Die nächsten Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles sind auf jeden Fall sein Ziel.


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