Grenzabkommen mit Deutschland statt Grenzschließungen
BEZIRK. Manfred Haimbuchner, Landeshauptmann-Stellvertreter, wünscht sich ein Ende der Lockdown-Achterbahnfahrt. Für Schärding fordert der FP-Politiker ein Grenzabkommen mit Deutschland.

Für den ersten Lockdown im März vergangenen Jahres hatte Haimbuchner noch Verständnis. „Das hat jeder in Österreich verstanden. Für mich muss aber die Achterbahnfahrt endlich ein Ende haben“, informiert Haimbuchner. Für die Wirtschaftstreibenden der Stadt Schärding wünscht sich der FPÖ-Politiker ehestmöglich ein Corona Grenzabkommen mit Deutschland, wie er im Zuge eines Besuchs im Bezirk Schärding mitteilte. „Schärding lebt vom Tourismus und den Gästen, die aus dem Ausland – vor allem Bayern – kommen. Hier würde ich mir ein Grenzabkommen zwischen Österreich und Deutschland, welches das unkomplizierte Passieren der Grenzen ermöglicht, wünschen. Natürlich hat dies nur Sinn, wenn nicht wieder das Land in den Lockdown geschickt wird und die Geschäfte schließen müssen“, meint Haimbuchner.
Investitionen
Um die schwer gebeutelte Wirtschaft wieder in die Spur zu bringen, wird es laut Haimbuchner Investitionen seitens der öffentlichen Hand benötigen. „Wir müssen in Zukunft viel Geld in die Hand nehmen und sinnvoll investieren. Anders wird es nicht funktionieren. Um die Schulden, die im Zuge der Pandemie aufgebaut wurden, abzubezahlen, braucht das Land dringend Steuereinnahmen. Wir müssen alles daran setzen, neue, dringend benötigte Arbeitsplätze zu schaffen“, meint Haimbuchner und ergänzt: „Unser Bundesland ist gut aufgestellt. In den vergangenen Jahren wurden kluge Entscheidungen getroffen. Die aktuelle Situation ist ein extremer Kraftakt, aber ich bin mir sicher, dass wir die Kurve kratzen werden.“


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