Weiter Unsicherheiten am regionalen Arbeitsmarkt
BEZIRK SCHÄRDING. Mit Ende Februar waren im Bezirk Schärding 1.455 Menschen arbeitslos gemeldet, hinzu kommen noch weitere 277 Schulungsteilnehmer. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet das einen Anstieg von knapp 100 Personen.

670 der vorgemerkten Arbeitslosen hat aber bereits eine Wiedereinstellungszusage für die nächsten Wochen in der Tasche. Als einer von lediglich drei Bezirken in OÖ ist die Arbeitslosigkeit in Schärding aber um weniger als zehn Prozent angestiegen. Die höchste Steigerungsrate nach Altersgruppen weist die Gruppe zwischen 25 und 49 Jahren mit einem Plus von 15,6 Prozent auf. Im Februar gesunken ist aber die Arbeitslosigkeit bei den unter 25-Jährigen. Während die Zunahme bei den Inländern nur 1,7 Prozent beträgt, hat sich die Arbeitslosigkeit bei den Ausländern im Vergleich zum Vorjahr um 38,9 Prozent erhöht. Die Zahl der offenen Stellen ist quer durch alle Branchen zurückgegangen. Derzeit sind beim AMS 61 sofort verfügbare offene Lehrstellen sowie 165 nicht sofort verfügbare Lehrstellen gemeldet. Besonders groß sind die Unsicherheiten weiter vor allem in der Baubranche. „Wir hoffen sehr, dass das jüngst beschlossene Wohn- und Baupaket der Bundesregierung hier Abhilfe schaffen und den Konjunkturmotor auf dem Bausektor schon bald wieder nachhaltig ankurbeln kann“, hofft der Leiter des AMS Schärding, Harald Slaby.


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