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SCHARNSTEIN. Obwohl der entsprechende – mehrheitlich gefasste – Gemeinderatsbeschluss zur Sanierung der Neuen Mittelschule bereits vorliegt, spricht sich die SP unter Max Ebenführer weiterhin für ein anderes Modell aus.
 

Umgebungsmodell von Architekt Matthias Schwarzgruber mit mehr Platz für ein Ortszentrum durch Abriss des alten Schul-Langbaus

Nach dem Willen der SP soll der langgestreckte Altbau entlang der B120 abgerissen und das verbleibende zentrale Schulgebäude durch eine Überbauung vergrößert werden. Vorteile wären die besseren Gestaltungsmöglichkeiten für ein Ortszentrum und geringere Kosten, so die SP in einer Aussendung. „Bei der Schule handelt es sich um das größte Projekt, das in Scharnstein jemals umgesetzt wurde. Wir möchten, dass die Bevölkerung bei der Wahl darüber abstimmt“, so Ebenführer. Einen Zeitverlust befürchtet er nicht: „Egal, für welche Variante die Entscheidung ausfällt, möglicher Baubeginn bei beiden ist Frühjahr 2016.“ Er lädt zu einer Diskussion am Donnerstag, 17. September, um 19 Uhr im Gasthaus Silmbroth in Viechtwang.

Für Bürgermeister Rudolf Raffelsberger (VP) ist die „Entscheidung definitiv gefallen. Genehmigungen und Förderzusagen liegen vor, und es gibt einen mehrheitlichen Gemeinderatsbeschluss.“ Zudem seien bereits 200.000 Euro investiert worden. „Wir beginnen in Kürze mit den Baggerarbeiten, es hat ohnehin schon viele Verzögerungen gegeben.“ Raffelsberger kritisiert den Versuch Ebenführers, die Wahl zu einer Abstimmung über das Projekt zu machen: „Um das beschlossene Projekt zu ändern, bedarf es einer Mehrheit im Gemeinderat.“ Von der dazu notwendigen absoluten Mehrheit sei die SP allerdings „meilenweit entfernt“, so Raffelsberger.


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