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SCHARNSTEIN. Auch bei der Jungen Wirtschaft aus dem Almtal war die Neugier groß, hinter die Kulissen zu sehen um die Firmenphilosophie der „grünen Erde“ besser kennenzulernen. 

Kuno Haas, Robert Oberfrank, Sophie Wittmann und Martin Ettinger mit der Jungen Wirtschaft Almtal Foto: WKO Gmunden

„Wenn einer träumt, hat er einen Traum. Wenn viele träumen wird es Wirklichkeit“. Mit diesen Worten begann Kuno Haas die Besichtigung. Gestartet wurde bei den Glashäusern, wo der Werdegang der Rohstoffe vom Samen bis zum Setzling sehr interessant aufbereitet ist.

Im eigentlichen Hauptgebäude befinden sich ein Shop, ein Bistro, die Produktion und das Lager. Besonders beeindruckend für die jungen Wirtschaftstreibenden war die energieneutrale Bauweise, welche ganz ohne Klimaanlage auskommt. Die Luft wird vom Wald angesaugt und auch die vielen Innenhöfe fördern das natürliche Klima im Gebäude. Besonderer Wert wurde auch auf die Verwendung von fast ausschließlich heimischen Holzes gelegt und die Einbindung regionaler Firmen. Das Urprodukt der Grünen Erde sind Matratzen. Davon werden jährlich 10.000 Stück. produziert – 30 Prozent davon nach Kundenanforderung. Hinzu kommen Danach kommen rund 70.000 Kissen pro Jahr. Über die Jahre hat die „Grüne Erde“ ihre Produktion auf Möbel, Bekleidung sowie Kosmetik ausgeweitet. 

„Um den klassischen Versandhandel für die Kunden erlebbar zu machen, wurde mit der „Grünen Erde-Welt“ ein Produktionsbetrieb für die Kunden mit allen Sinnen erlebbar gemacht“, freut sich Martin Ettinger, Obmann der Wirtschaftskammer Gmunden. Neben der Produktion wurde die Grüne Erde so auch zum größten Biobauern in der Region. Interessant ist auch der Schritt, sich in Zeiten wie diesen zum Rückzug aus allen Social-Media-Kanälen zu entschließen. Und auch die Ortsvorsitzende aus dem Almtal, Sophie Wittmann war beeindruckt: „Bei diesen persönlichen Einblicken können junge Unternehmer mehr zu Themen wie Crowdfunding erfahren, die bei uns im Almtal noch exotisch sind“.


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