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NÖ.  Der 8. Dezember, das Hochfest Maria Empfängnis, ist schon lange für viele kein Feiertag mehr. Tausende Menschen im Handel müssen arbeiten, um den Ansturm in den Geschäften bewältigen zu können. Viele andere nutzen den freien Tag zum ausgedehnten Weihnachtsshopping. Die ersehnte Ruhe und Besinnung im Advent wird von lauter Musik und grellen Lichtern verdrängt.

Kirchliche Organisationen laden am 8. Dezember zum "Kauf nix-Tag". Foto: Wolfgang Zarl
Kirchliche Organisationen laden am 8. Dezember zum "Kauf nix-Tag". Foto: Wolfgang Zarl

„Es ist paradox, viele Menschen jammern über die hektische, laute Vorweihnachtszeit, andererseits verzichten viele auf einen Feiertag. Die ursprüngliche Idee, des Ruhetages in der hektischen Adventzeit, wird durch wirtschaftliche Interessen mehr und mehr verdrängt“, so die Initiatoren des „Tu was! Kauf nix-Tages“. Diese war auf Facebook in den Vorjahren ein Renner: Tausende haben sich dafür angemeldet, tausende Male wurde die Initiative geteilt.

Aufmerksamkeit durch Verteilaktion

Die Katholische Jugend, die Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung, die Betriebsseelsorge und das SchülerInnenzentrum H2 machten daher am Tag vor dem Feiertag, dem 7. Dezember, mit einer Kartenverteilaktion in mehreren Städten darauf aufmerksam, dass der Feiertag besser genutzt werden kann als mit Einkaufen und Arbeiten. „Wir wollen ermutigen, den Feiertag anders zu nutzen als mit Konsum. Lassen wir Stress und Trubel hinter uns, feiern wir im Kreis von Familie und Freunden, backen wir unsere Lieblingskekse, machen wir einen ausgedehnten Spaziergang, genießen einfach die freie Zeit oder besuchen einen adventlichen Gottesdienst.“ Auch in einigen Einkaufzentren und vielen Pfarren wird mit Plakaten und Aktionskarten für den „Kauf nix-Tag“ hingewiesen.


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