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Das Team des „Hilfe und Pflege daheim“-Standortes Ötscherland öffnete für einen Tag lang seine Türen und gab Einblicke in die Welt der Pflege.

Auch die Scheibbser Bürgermeisterin Christine Dünwald-Specht „schlüpfte“ in den Alterssimulations-Anzug des Hilfswerkes. Unterstützt wurde sie von Heimhelferin Brigitte Reisenbichler. (Foto: Hilfswerk NÖ)

SCHEIBBS. Zahlreiche Besucher nutzten die Möglichkeit, die Angebote des Hilfswerks näher kennen zu lernen. Neben der Durchführung eines Gesundheits-Checks oder der Inbetriebnahme eines Notruftelefons konnten sich Interessierte auch per Alterssimulationsanzug 20 bis 40 Jahre in die Zukunft katapultieren. Ziel dieser Aktion ist es, das Körpergefühl von älteren Generationen an sich selbst wahrzunehmen. Auch Scheibbs Bürgermeisterin Christine Dünwald-Specht probierte sich in einem Alters-Anzug.

Demez-Schwerpunkt

Außerdem wurden Vorträge zum Thema Demenz – 2019 österreichweiter Fachschwerpunkt des Hilfswerks – gehalten. Pflegemanagerin Jessica Richter sprach über die Stadien der Demenz, über Früherkennung und Vorbeugung sowie über Tipps und Tricks für ein gutes Zusammenleben mit an Demenz erkrankten Personen. „Doch trotz der Herausforderungen, die eine Demenzerkrankung mit sich bringt, ist es sehr wichtig, den Humor in der Pflege nicht zu verlieren“, betonte Richter und verwies darauf, dass das Hilfswerk auch kompetente Unterstützung für pflegende Angehörige bietet.

Der „Hilfe und Pflege daheim“-Standort Ötscherland unterstützt seit 1992 Menschen beim Älterwerden in den eigenen vier Wänden mit einer breiten Palette an individuell auf die Kunden und Kundinnen abgestimmten Dienstleistungen. Derzeit sind 43 Mitarbeiter für 150 Kunden und Kundinnen im Einsatz. Alle Details auf www.hilfswerk.at/niederoesterreich.


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