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Situation im Bezirk Scheibbs entspannt sich, das Klinikum jedoch bleibt wachsam

Claudia Brandt, 27.04.2021 14:42

BEZIRK SCHEIBBS. Deutlich früher als gedacht konnten die Ausreisekontrollen im Bezirk Scheibbs beendet werden – die Fallzahlen sind wieder spürbar gesunken. Im Landesklinikum bleibt man jedoch weiterhin vorsichtig, denn die Pandemie ist noch nicht vorbei.

Vorsichtig optimistisch: Ärztlicher Direktor Erwin Schwaighofer. Foto: LK Scheibbs
Vorsichtig optimistisch: Ärztlicher Direktor Erwin Schwaighofer. Foto: LK Scheibbs

Die Ausreisekontrollen im Bezirk Scheibbs gehören der Vergangenheit an. Nachdem das Gesundheitsministerium am 23. April eine Lockerung seiner Hochinzidenzgebiet-Verordnung verkündet hatte, wurden die Ausreisekontrollen noch in derselben Nacht beendet. Seit 24. April brauchen Verkehrsteilnehmer keinen negativen Corona-Test mehr, wenn sie den Bezirk verlassen möchten. Zwei Wochen lang hatte die Polizei Stichprobenkontrollen an sämtlichen Bezirks­ausfahrten durchgeführt. Diese waren nötig geworden, nachdem der Bezirk eine Woche lang eine 7-Tage-Inzidenz von über 400 aufgewiesen hatte.

Deutlicher Rückgang

Zuletzt gingen die Fallzahlen im Bezirk jedoch wieder deutlich zurück, die Inzidenz liegt am heutigen 27. April bei „nur“ noch 193,2. Konkret heißt das, dass sich in den vergangenen sieben Tagen zuvor 80 Personen neu infiziert hatten. Rund um Ostern wies der Bezirk noch die höchste Inzidenz in ganz Österreich auf.

Intensivstation ist ausgelastet

Das Landesklinikum Scheibbs versorgte am 26. April insgesamt elf Covid-Patienten, davon drei auf der Intensivstation. „Erwartungsgemäß geht die Betreuung der Intensivpatienten kaum merkbar zurück, die Intensivstation befindet sich seit Wochen auf einem sehr hohen Auslastungsniveau“, berichtet Ärztlicher Direktor Erwin Schwaighofer.

Noch keine Entwarnung

„Die Covid-Patienten auf der Normalstation haben sich bei derzeit moderaten Werten stabilisiert – wenngleich auch hier immer wieder schwerkranke, auch sterbende Patienten zu liegen kommen“, gibt der Scheibbser Mediziner zu bedenken. Man befinde sich weiterhin in hoher Bereitschaft und verschiebe nicht zwingend notwendige Operationen. Hier hofft Schwaighofer auf eine Besserung in zwei bis drei Wochen.


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