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BEZIRK SCHEIBBS. Alle in Niederösterreich heimischen Amphibienarten stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Der Verlust an geeigneten Lebensräumen ist eine Hauptursache dafür, aber auch der Verkehr leistet seinen Beitrag zu dieser traurigen Situation. Um diesem Artensterben entgegenzuwirken, werden auch für die heurige Saison (ca. Ende März bis Anfang Mai) wieder dringend fleißige Hände gesucht.

  1 / 4   Auch in Kienberg, Brettl und Lassing leisten Freiwillige ihren Beitrag zum Schutz gefährdeter Tierarten. (Foto: Eva Ehrlich)

Jährlich versuchen fleißige Helfer und Helferinnen dem Amphibientod auf Niederösterreichs Straßen entgegenzuwirken. Auch in Kienberg, Brettl und Lassing leisten Freiwillige ihren Beitrag zum Schutz dieser gefährdeten Tierarten. Im Jahr 2021 konnten somit entlang der B25 und L92 rund 10.600 Frösche, Kröten und Molche gerettet werden.

Mit Hilfe der Straßenmeisterei werden Zäune errichtet, um die Tiere daran zu hindern, die „Todeszonen“ zu überqueren. Zusätzlich werden Kübel bodeneben eingegraben, um die Amphibien einzufangen. Um sie möglichst schnell aus ihren „Fallen“ zu befreien und über die Straßen zu den Teichen bringen zu können, werden jedes Jahr viele fleißige Hände benötigt.

Um zu helfen bedarf es nicht viel an Zeit und zusätzlich verbringt man ein paar Stunden an der frischen Luft. Gesucht werden Menschen, die gerne etwas zur Erhaltung unserer Tierwelt beitragen möchten und sich ab und zu ein klein wenig Zeit freischaufeln können. Auch Familien mit Kindern sind herzlich willkommen. Denn aktiver Amphibienschutz bietet nicht nur die Gelegenheit den nachkommenden Generationen die Natur näherzubringen, sondern macht nebenbei auch noch Spaß.

Alle, die einen Teil zum Schutz unserer Amphibienvielfalt beitragen möchten, erhalten nähere Informationen per E-Mail unter kroetenfreunde@gmx.at und auf Facebook https://www.facebook.com/groups/275662863414423


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