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„Oskar für Patientensicherheit“ geht an das Landesklinikum Scheibbs

Online Redaktion, 22.11.2019 12:18

SCHEIBBS. Das Landesklinikum Scheibbs darf sich über den Gewinn des österreichweit ausgeschriebenen Sicherheits-Award 2019 freuen. Prämiert wurde der Kreißzimmerbereich durch die Maßnahmen, die zur Sicherheit bei Notfällen gesetzt werden. 

Der Risikomanager des Landesklinikum Scheibbs, Bereichsleiter DGKP Alfred Kaltenbrunner, mit der Präsidentin der Österreichischen Plattform Patientensicherheit Dr. Brigitte Ettl bei der Prämierung des Austria Patient Safety Award 2019. (Foto: Rüdiger Ettl)

„Notfallsituationen werden gar nicht als solche wahrgenommen, weil sie so geordnet ablaufen“, das ist natürlich das schönste Kompliment, das Bereichsleiter und Risikomanager DGKP Alfred Kaltenbrunner von den Patientinnen zu hören bekommt. Geburtshilfliche Notfallsituationen kommen nur sehr selten vor. Gerade in solchen Momenten, wo jede Minute entscheidend ist, muss jeder Mitarbeiter genau wissen, was zu tun ist. Dazu wurde in den letzten Jahren ein Gesamtpaket an Maßnahmen etabliert, die Sicherheit für die Patienten und Mitarbeiter ermöglicht. Dieses reicht von einer neuen Alarmierungsschiene über die Neuinbetriebnahme eines Noteingriffraumes bis hin zu fix etablierten Simulationstrainings und laufenden Notfallschulungen.

Dieses Maßnahmenpaket wurde nun von der österreichischen Plattform für Patientensicherheit mit einer hohen Auszeichnung, im Zuge des „Austrian Patient Safety Award“, honoriert. Eine fachkundige internationale Jury aus dem Gesundheits- und Patientensicherheitsbereich beurteilte alle österreichweit eingereichten Projekte.

Der Beitrag des LK Scheibbs mit dem Titel „Erhöhung der Patientinnen- und Mitarbeitersicherheit bei Notfällen im Kreißzimmer aus der Sicht eines Grundversorgungs-Klinikums in der Peripherie“ überzeugte die Fachgruppe und wurde prämiert.

„Die Freude über die hohe Anerkennung unserer Arbeit ist in unserem Klinikum riesengroß. Die proaktive Herangehensweise an Risiken, die berufsgruppenübergreifende und nachhaltige Umsetzung der Maßnahmen bei eingeschränkten strukturellen und geographischen Möglichkeiten waren ausschlaggebend für die Auszeichnung“, strahlt Risikomanager DGKP Alfred Kaltenbrunner, Einreicher des Projektes.

Über den „Austrian Patient Safety Award“ 

„Mit dem Austrian Patient Safety Award werden Projekte ausgezeichnet, die mit ihren innovativen Lösungsansätzen zur Erhöhung der Patientensicherheit und der Qualität in Gesundheitseinrichtungen maßgeblich beitragen. Mit dieser Auszeichnung will die Plattform Patientensicherheit diese Leistungen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren und so für das Thema Patientensicherheit sensibilisieren. Auf die diesjährigen Preisträgerprojekte kann ganz Österreich stolz sein, weil sie höchste Ansprüche in Praxisnähe und Wissenschaftlichkeit erfüllen“, erklärt Brigitte Ettl, Ärztliche Direktorin im Krankenhaus Hietzing und Präsidentin der Österreichischen Plattform Patientensicherheit.

Die Plattform Patientensicherheit schreibt alle zwei Jahre den Preis für Patientensicherheit – den Austrian Patient Safety Award – aus. Gerichtet ist die Ausschreibung an Personen und Organisationen, die Maßnahmen zur Patientensicherheit im Gesundheitsbereich durchgeführt haben. Folgende Kriterien sind dabei maßgebend: Teamorientierung, Klinische Relevanz, Methoden- und Maßnahmencompliance, Umsetzung und Grad der Implementierung, Sicherstellen von Nachhaltigkeit.

„Risikomanagement ist etwas, das tagtäglich gelebt werden muss. Das Risikomanagement-Team ruht sich nicht auf den Lorbeeren aus, sondern möchte dieses Bewusstsein im gesamten Klinikum weiter schärfen“, ergänzt Risikomanager DGKP Alfred Kaltenbrunner abschließend.


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