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SCHIEDLBERG. Koma-Experte Steven Laureys (50) und sein Sohn Hugo (18) haben Anfang November den New-York-Marathon bestritten und dabei mit Unterstützung einer Schiedlberger Firma die Gehirnaktivitäten in Echtzeit gemessen.

Steven Laureys von der Universität Lüttich und sein Sohn Hugo Foto: g.tec
Steven Laureys von der Universität Lüttich und sein Sohn Hugo Foto: g.tec

An der Weltpremiere in New York war auch das Schiedlberger Unternehmen g.tec medical engineering beteiligt, das den beiden Sportlern ein EEG-Headset zur Verfügung gestellt hat. „Die Herausforderung bestand darin, ein Brain-Computer-Interface an einer Person anzubringen, die sich bewegt und enorm viel schwitzt“, sagt g.tec-Geschäftsführer Christoph Guger.

Sport für gesundes Gehirn

Mit der wissenschaftlichen Höchstleistung möchte Neurologe und Koma-Experte Steven Laureys die breite Öffentlichkeit auf die Bedeutung körperlicher Aktivität für ein gesundes Gehirn und eine geistige Leistungsfähigkeit aufmerksam machen. „Unsere kognitiven Funktionen können verbessert, Stress und Ängste reduziert und möglicherweise der Prozess des geistigen Alterns verlangsamt werden“, sagt Laureys, der auch Direktor des belgischen Wissenschaftsfonds ist.


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