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SCHWANENSTADT. 235 Hütten mit 13.000 Schlafplätzen betreibt der Alpenverein in Österreich. Nach dem Rekordsommer 2015 schwärmen die Wirtsleute unisono von einer äußerst erfolgreichen Saison. Gleichzeitig nehmen aber auch die Anforderungen an die Hüttenbetreiber stetig zu. Sanierungen, Umweltschutzmaßnahmen, Energieversorgung sowie ehrenamtliche Arbeitszeit sind nur einige der Herausforderungen, vor die der Alpenverein gestellt ist, wie die Ortsgruppe Schwanenstadt in einer Aussendung berichtet.
 

Blick auf die Schobersteinhütte Foto: Gerhard Greifeneder
Blick auf die Schobersteinhütte Foto: Gerhard Greifeneder

Der zweitwärmste Sommer seit 1767 hat sich auch in der Gästestatistik der Hütten niedergeschlagen. Rund 15 Prozent mehr Tagesgäste und Übernachtungen konnten die höher gelegenen Hütten des Alpenvereins verbuchen, vor allem in den Monaten Juli und August waren sie außergewöhnlich stark besucht. Bis zu 8000 Nächtigungen seien auf einzelnen Hütten registriert worden – insgesamt waren es etwa 350.000. Angesichts der vielen Tage mit Temperaturen über der 30-Grad-Grenze hat es die Menschen heuer überdurchschnittlich oft in die Berge gezogen, um in der Höhe Abkühlung zu finden.

Um die alpine Infrastruktur – Hütten und Wanderwege – zu erhalten, greift der Alpenverein tief in die Taschen. Fördergelder in der Höhe von 4 Millionen Euro werden Jahr für Jahr auf die 235 Hütten in ganz Österreich aufgeteilt. Leider steigen die Kosten, die für den Erhalt der Hütten und Wege anfallen, kontinuierlich, so Gerhard Greifeneder vom Alpenverein Schwanenstadt. Immer strengere Auflagen würden den Erhalt und den Betrieb der Alpenvereinshütten teuer machen.


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