Das heilige Grab von Schwarzenberg
SCHWARZENBERG. „Großartig in seiner Art, wie man es selten findet“, berichtete einst die Pfarrchronik von Schwarzenberg über das Heilige Grab, das um 1850 der damalige Pfarrer errichten ließ. In der Karwoche lädt das Grab wieder zum Staunen und zur Besinnung ein.

Der ortsansässige Tischlermeister Johann Mayr hat das Heilige Grab im Auftrag des Pfarrers für die Karwoche angefertigt. Acht hintereinander gestaffelte Holzbögen wurden früher vor dem Hochaltar, heute im Anbau an das Heimatmuseum aufgebaut. In ihrer Mitte liegt symbolisch ein Sarg mit dem Leichnam Christi.
Farbenprächtiges Bild
Jeder Bogen trägt zehn färbige Glaskugeln. Diese werden von Lichtern beleuchtet, sodass sich das flackernde Licht in den bunten Gläsern bricht und den eigentlichen Reiz des Heiligen Grabes erzeugt. Die Darstellung von zwei Wächtern in Rüstung und zwei schwebenden Engeln mit den Leidenswerkzeugen Christi auf Leinwänden sowie der Schriftzug „Es ist vollbracht“ über dem Giebel ergänzen das Gesamtbild.


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