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Anrainer atmen nach Jahren endlich auf: Neuer Bahnübergang löst Dachsberg-Problem

Markus Hochgatterer, 21.05.2019 08:18

PERG/SCHWERTBERG. Fünf Bahnübergänge innerhalb von nur wenigen hundert Metern bedeuteten für Bewohner von Aisthofen im Grenzgebiet zwischen Perg und Schwertberg jahrelang nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sondern durch Pfeilsignale auch eine Lärmbelästigung.

v.l.: Pergs Bürgermeister Anton Froschauer, ÖBB-Techniker Johann Kepplinger, LAbg. Alexander Nerat und Schwertbergs Bürgermeister Max Oberleitner bei der Eröffnung Foto: mho

Im Zuge der Eisenbahnkreuzungsverordnung, welche die Auflassung bzw. Zusammenlegung von Übergängen zum Ziel hat, ist es nun auch in besagter Problemzone nach langem Stillstand zur Bewegung gekommen. Aus fünf wurden drei Übergänge. Jener, der die Aisthofenerstraße mit der Dachsberg-Siedlung verbindet, wurde am vergangenen Freitag eröffnet. 150 Anrainer können nun ebenso unproblematisch über eine neu errichtete Begleitstraße zu ihren Häusern zufahren wie LKW-Lenker. Spätestens mit Jahresende werden auch die akustischen Warnsignale der Lokführer verstummen – bis dahin wird auch die Schrankenanlage fertiggestellt. Insgesamt wurden entlang der Donauuferbahn bereits 34 Übergänge technisch gesichert und mehrere gänzlich aufgelassen.


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