Im Pfarrcaritas Kindergarten Seewalchen ist es auch im „Notbetrieb“ nicht langweilig
SEEWALCHEN/A. Bereits seit Wochen wird der Pfarrcaritas Kindergarten Seewalchen schon im „Notbetrieb“ geführt. Nur wenige Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, besuchen den Kindergarten.

In dieser Zeit versucht man, die Kinder mit dem Thema „Corona-Virus“ und den Sicherheitsmaßnahmen vertraut zu machen, sie zu sensibilisieren. Einige Mitarbeiter haben bereits schon Mund-Nasenschutz-Masken aus bunten Stoffen genäht. Diese sind einerseits für die Erwachsenen, andererseits aber auch für die Kinder – das Abstandhalten von einem Meter ist in diesem Beruf (fast) nicht möglich. Das Tragen von Mund-Nasenschutz-Masken ist auch immer wieder Thema in den regelmäßigen Dienstbesprechungen, die via Skype abgehalten werden. Gemeinsam wurde beschlossen, ein Video mit der Puppe „Sally“ für die Kinder und deren Eltern zu drehen – Sally, manchen Kindern aus dem Kindergarten bereits bekannt, ist eine (Hand) Puppe in der Größe eines Kindergartenkindes. Sie verkörpert ein quirliges, rothaariges, fröhliches Mädchen, welches neugierig und mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht. Dieses Mal fragt sich Sally, warum wohl der Briefträger eine weiße Maske vor dem Mund trägt? In der Zeit des „Notbetriebs“ will man auch ein Zeichen setzen: Symbolisch gesehen werden einem zur Zeit viele Steine in den Weg gelegt. Doch im Pfarrcaritas Kindergarten hält man sich klar an die Aussage von Johann Wolfgang von Goethe: „Auch aus Steinen, die einen in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen!“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden