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SENFTENBERG. Seit Februar 2015 steht Josef Ott an der Spitze des Rathauses. Im Gespräch mit Tips informiert der Bürgermeister über aktuelle Projekte und die Weiterentwicklung der Gemeinde.

  1 / 2   Von der Ruine aus bietet sich ein wunderbarer Blick auf die Marktgemeinde Senftenberg und das Kremstal. Foto: Brandt

Tips:Herr Bürgermeister, was sind denn aktuell die wichtigsten Projekte der Gemeinde?

Ott: Die Vorbereitungen für den Bau des Hochwasserschutzes zwischen Hintenberger Brücke und Füxlbrücke. Gemeinsam mit dem Nuhr Medical Center arbeiten wir an der Detailplanung für den neuen Heilwald. Er soll der erste zertifizierte Heilwald dieser Art in Österreich sein und wird öffentlich zugänglich sein. Im April wird noch der restliche Straßenzug Im Grund asphaltiert. Wir werden weiters den Steg beim Sportplatz und mehrere Gehsteige sanieren. Außerdem haben wir ein neues HLF 1 für die Feuerwehr Priel in Auftrag gegeben. Das Fahrzeug soll 2020 in Dienst gestellt werden.

Tips:Senftenberg lebt ja auch vom Tourismus. Gibt es hier neue Ideen?

Ott: Zusammen mit dem Tourismusverband Wachau-Nibelungengau-Kremstal arbeiten wir an einem Weitwanderweg durchs Kremstal. Dieser soll auch durch unsere Gemeinde führen und an den Welterbesteig angeschlossen werden. In Senftenberg selbst wollen wir mehrere Rundwege implementieren.

Tips:Wie ist es um die Nahversorgung im Ort bestellt?

Ott: Das Thema hat eine hohe Priorität vor allem für Leute, die nicht mehr so mobil sind. Ich appelliere hier an die Bevölkerung, das bestehende Angebot auch zu nutzen. Im vergangenen Jahr gab es zu dem Thema eine Umfrage, die Ergebnisse wurden im Herbst präsentiert. Die Nahversorger versuchen, auf die Wünsche der Bürger einzugehen.

Tips: Gibt es derzeit eigentlich noch freie Baugründe?

Ott: Wir wollen den Zuzug fördern und ein leistbares Wohnen anbieten. Ideal sind drei bis fünf neue Bauplätze für Jungfamilien pro Jahr. Aufgrund der topografischen Lage unserer Gemeinde ist das nicht so einfach. Möglichkeiten gibt es vor allem in Priel und Senftenberg.

Tips:Wie geht es der Gemeinde momentan finanziell?

Ott: Wir sind noch immer Sanierungsgemeinde, bedingt durch die Hochwasserschäden von 2002. Die Kredite stottern wir bis heute ab. Aber wir sind auf einem guten Weg und können trotz Sparprogramm investieren.


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Klaus Jürgen Grasshoff
Klaus Jürgen Grasshoff
02.04.2019 11:05

Bürgermeister Ott

Ich wünsche der Marktgemeinde Senftenberg alles Gute für die weitere Entwicklung. Klaus Jürgen Grasshoff Bürgermeister a. D. Senftenberg