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SIERNING. Beim Rudentanz wird traditionell der Traunviertler Landler getanzt und dazu in spöttischer und frecher Art in Achtzeiler-Gstanzln die Begebenheiten aus Politik und Alltag dem Publikum zu Gehör gebracht.

Im Vorjahr feierte die Steinersdorfer Rud Premiere. Foto: geh
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Das Brauchtum findet seit 1732 immer am Faschingdienstag statt. Im Forsthof und im Rudensaal (früher Pfarrheim) wird heuer am 25. Februar das Publikum von 10 bis 16 Uhr unterhalten. Jedes Jahr sind etliche Ehrengäste dabei, so hat sich auch heuer Landeshauptmann Thomas Stelzer angesagt.

Keine Schande

Angesungen zu werden ist keine Schande, sondern eine Ehre. Die angesungene Person gibt nicht nur Applaus, sondern spendet der Rud meist auch Geld oder Getränke. Beim Sierninger Rudentanz gibt es aktuell 16 aktive Gruppen. „Ein besonderes Highlight ist heuer die Premiere der Hilberner Rud, außerdem ist mit der Lauser-Rud aus Waldneukirchen eine neue Kindergruppe dabei“, sagt Florian Mandorfer, der als Tanzherr ebenso wie Wolfgang Maier durch das Programm führt.

Vorverkaufskarten zum Preis von 13 Euro gibt es bei der Raiffeisenbank Sierning. Weitere Infos: www.rudentanz.at


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