Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

SONNBERG. Die Theatergruppe Sonnberg feiert heuer ihr 20-jähriges Jubiläum. Obfrau Helga Raml erzählt im Tips-Gespräch von den vergangenen 20 Jahren, der Aufregung vor einer Aufführung und worum es beim heurigen Stück „Der ledige Baugrund“ geht. 

Die Theatergruppe Sonnberg feiert heuer ihr 20-jähriges Jubiläum.  Fotos: Gerhard Simon
  1 / 3   Die Theatergruppe Sonnberg feiert heuer ihr 20-jähriges Jubiläum.  Fotos: Gerhard Simon

Aus Lust, selbst Theater zu spielen, gründeten Helga Raml, Elisabeth Gussner und Manfred Rohrmanstorfer die Theatergruppe Sonnberg. Schnell waren Gleichgesinnte gefunden und die 13 Mitglieder zeigten 1998 ihr erstes Stück „Liebe, Geld und Altpapier“. Mittlerweile zählt die Gruppe rund 30 Mitglieder, von den Gründungsmitgliedern sind die meisten noch dabei. Dazu kommen zehn Personen, die sich um die Technik und die Maske kümmern. Die Aufführungen finden jedes Jahr zu Ostern statt und sind meist Komödien. „Leute, die fortgehen, wollen etwas Lustiges sehen und lachen“, erklärt Helga Raml. 2006 wurde mit „Der Bsuff“ ein ernstes Stück gespielt, das vom Alkoholismus handelt. „Das Stück ist gut bei den Leuten angekommen und war auch gut zu spielen. Trotzdem sind Komödien eher gefragt.“ Ramls Lieblingsstück war „Nu amoi a Lausbua sein“ im Jahr 2002. „Jedes Stück ist auf seine Art interessant. Aber bei diesem Stück war die Stimmung perfekt. Die Gruppe war sehr ausgelassen, zwischen den Aufführungen hatten wir eine Menge Spaß. Es war auch das letzte Stück vor Mandi Rohrmanstorfers Tod, vielleicht erinnere ich mich auch deshalb intensiver.“

„Immer noch aufregend“

„Das Theaterspielen verbindet. Durch das Proben und die Zusammenarbeit wird man wie eine Familie“, sagt Raml. Jedes Jahr wird ein Ausflug und im Sommer ein Workshop für Kinder im Rahmen des Ferienprogrammes gemacht. 2008 wurde sogar ein Kindermusical einstudiert und vorgetragen. „Wir sind eine gut gemischte Gruppe und versuchen auch immer wieder neue Mitglieder dazuzubekommen.“ Viele der Spieler haben Ausbildungen zum Maskenbildner, Spielleiter oder Fortbildungen zu Stimm- und Sprechtechnik, Stückwahl und Kürzung, Öffentlichkeitsarbeit oder Regieseminare gemacht. „Auch nach 20 Jahren sind Premieren immer noch aufregend. Das Publikum ist jedes Mal ein anderes und reagiert auch unterschiedlich.“

Programm im Jubiläumsjahr

Im Jubiläumsjahr gibt es mehrere Veranstaltungen. Begonnen wurde bereits im Herbst mit dem Sagenerzähler Mandl aus Sandl, nach den Vorstellungen zu Ostern wird beim Gemeindetag ein Sketch aufgeführt. Am 23. Juni wird es dann einen Jubiläums-Festtag mit Ehrungen und einem Rückblick geben. Dazu sind verschiedene Theatergruppen eingeladen, Sketches zu präsentieren.

Der ledige Baugrund

Die Premiere zu „Der ledige Baugrund“ findet am Montag, 2. April um 20 Uhr im Mehrzwecksaal statt. Das Stück handelt von den Familien Hufnagl und Koch, die ihre Tante Berta verheiraten wollen. Laut Testament müssen die Familien die Tante im Haus wohnen lassen, bis sie einen Mann gefunden hat. Berta hingegen liebt Schnaps und Zigarren mehr als Wasser, Seife oder Arbeit. In einer Heiratsanzeige versprechen die Familien als Mitgift einen Baugrund. Bald melden sich Interessenten, aber die Brautschau läuft nicht ohne Probleme. Termine: 4., 6., 7., 10., 13. und 14. April um je 20 Uhr und 8. April um 15 Uhr. Reservierung: www.theatergruppe-sonnberg.at oder unter der Tel. 0664/4950879 (17.30 bis 19 Uhr).


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden