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SONNTAGBERG. Bei der ersten Sitzung des Gemeinderates nach der Sommerpause wurde gleich zu Beginn ein zusätzlicher Tagesordnungspunkt aufgenommen.

Auch die Verzögerung der Sportarena-Fertigstellung auf voraussichtlich Frühjahr 2018 wurde besprochen.

Dabei ging es um die Resolution gegen  Atommüllendlager in Grenznähe zu Österreich. Tschechien untersucht derzeit Standorte auf ihre Eignung, darunter Cihadlo (21 Kilometer von NÖ entfernt) und Standorte nahe Temelin (48 km  entfernt) und Dukovany (32 km entfernt). Einstimmig sprachen sich die Gemeinderäte dagegen aus. Über die Sommermonate war der Gemeindevorstand mit der weiteren Vorgehensweise bezüglich Felssturz in Böhlwerwerk befasst. Sämtliche Gutachten sind nun abgeschlossen sowie die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen (eine Million Euro Schadenssumme) mit voestalpine und Straßenmeisterei akkordiert. Die Bauzeit (Beginn Anfang Oktober) wird voraussichtlich zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen. Verzögerungen gibt es koordinationsbedingt beim Bau der Sportarena in Böhlerwerk. Die Eröffnung, die für Anfang Herbst geplant war, verschiebt sich aufgrund eines zweieinhalbmonatigen Stillstandes auf Frühjahr 2018. 

Zuschüsse und Vergaben

Einstimmig beschlossen wurden auch die Ferienlagerzuschüsse von 1,50 Euro pro Kind und Tag für die Pfadfinder, die Jungschargruppen Böhlerwerk und Sonntagberg sowie der Jugendfeuerwehr von gesamt rund 760 Euro. Ebenfalls  beschlossen wurde der gesetzlich vorgeschriebene 25-prozentige Zuschuss (556,53 Euro) für den Ankauf des Zuchtstieres Major der Familie Gassner. Auch die Entscheidung über den Ankauf des vor fünf Jahren geleasten Pritschenwagens (Restwert  13.153,25  Euro) für den Bauhofe wurde getroffen. Für die Nebenanalagen (Gehsteigerneuerung, Oberflächenentwässerung) der fertiggestellten ÖBB-Unterführung in Rosenau entstehen der Gemeinde Kosten von 41.296,97 Euro netto. Die Zusatzvereinbarungen mit der EVN für Lichtpunkte und Verkabelungen bei der Rosenauer Unterführung und am Parkplatz beim Sportplatz in Böhlerwerk schlagen mit 13.325,09 Euro zu Buche. Auf Anregung der FF Rosenau wurde in Gleiß die Verrohrung für Löschwasser vorgenommen. Dafür wurden 7.158,61 Euro in Rechnung gestellt.

Gebarungseinschau

Im Fokus der Sanierungsreferenten stand bei der Kontrolle Ende Juni der Rechnungsabschluss 2016 mit einer negativen Finanzspitze von 964.000 Euro. Ziel ist es, das Defizit um durchschnittlich 100.000 Euro pro Jahr zu reduzieren. Dass die Sanierungspartnerschaft greift, belegen die Zahlen: 2010 betrug die negative Finanzspitze noch 1.500.000 Euro. Der nächste Besuch der Referenten wird im November erwartet.


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