Zwei Kandidaten rittern um Agathenser Ortsschefsessel
ST. AGATHA. In St. Agatha wird gewählt. Nachdem sich der langjährige Ortsschef Franz Weissenböck in den Ruhestand verabschiedet hat, wird die Führung der Gemeinde in neue Hände gelegt. Ins Rennen um den Bürgermeistersessel gehen Konrad Baschinger (SPÖ) und Manfred Mühlböck (ÖVP). Im Tips-Interview sprechen die beiden darüber warum sie kandidieren und welche Projekte sie in St. Agatha umsetzen möchten.

Tips: Warum möchten Sie Bürgermeister von St. Agatha werden?
Konrad Baschinger (SPÖ): Es muss jemanden geben, der sich für die Leute einsetzt und ihnen hilft, wenn sie ein Problem haben. Es ist großer Zuspruch aus der Bevölkerung gekommen, dass ich mich für das Amt des Bürgermeisters melden solle. Und nun schauen wir, was wir erreichen können. In der Gemeinde ist die Zusammenarbeit sehr gut. Es gibt kaum Reibereien aber dennoch gibt es vereinzelt Themen, die man anders angehen könnte. Wenn ich einen Teil dazu beitragen kann, dass es den Agathensern gut geht, gefällt mir das sehr und ich bin mit vollem Einsatz dabei, etwas zu bewegen.
Manfred Mühlböck (ÖVP): Ich möchte lieber selber gesalten als nur mitgestalten. Ich bin hier aufgewachsen. Mir ist St. Agatha sehr viel wert. Es ist ein wunderschönes Platzerl, das absolut erhaltenswert ist und weiterentwickelt werden soll.
Tips: Welche Projekte würden Sie als Bürgermeister in St. Agatha umsetzen?
Konrad Baschinger: Unsere Straßenbeleuchtung ist in die Jahre gekommen, diese gehört erneuert. Ein betreutes Wohnen sowie Sozialer Wohnbau wären weitere Themen und natürlich der Breitbandausbau, der auch in den kleineren Ortschaften verfügbar sein soll. In St. Agatha stehen wir gut da, wir arbeiten sehr konstruktiv miteinander. Natürlich könnten gewisse Themen vorrangig angegangen und andere hinten anstellt werden. Die Agathenser sollten sich weiterhin in der Gemeinde wohlfühlen.
Manfred Mühlböck: Für mich steht die Sanierung des Turnsaales und der Schulausspeisung an erster Stelle. Der Turnsaal wird vielseitig genutzt, ist aber schon in die Jahre gekommen. In der Schulausspeisung wird viel regional und sehr gut gekocht. Die richtige Ernährung ist in der Gemeinde ein wichtiger Faktor.
Tips: Welche Chancen rechnen Sie sich auf den Ortsschef-Sessel aus?
Konrad Baschinger: Laut Papier stehen die Chancen natürlich nicht gut. Auch die 16:4 Mandate im Gemeinderat zeigen das. Aber mich kennt jeder, ich bin meiner Meinung nach ein sehr zugänglicher Mensch. Mich motiviert, dass ich so viel Zuspruch erhalten habe. Jede Stimme ist super und jedes Prozent ist schön für mich. Es wird auf keinen Fall einen schmutzigen Wahlkampf geben, es ist nicht meine Art auf Konfrontation zu gehen. Sollte es nicht gelingen, werde ich mich aber auch weiterhin voll für die Gemeinde engagieren.
Manfred Mühlböck: Ich trete natürlich an um zu gewinnen aber nichts desto trotz: natürlich ist auch mein Mitbewerber ein sehr netter Mensch.


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