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Wilde Gewässer und steiler Fels: Nationalparktage der HLBLA St. Florian im Gesäuse

Rafael Haslauer, 26.06.2018 08:26

ST. FLORIAN. Die sportlich orientierte Erlebniswoche führte die 1A der HLBLA St. Florian unter der Begleitung von Dagmar Thaller und Gerald Grasser für eine Woche in den steirischen Nationalpark Gesäuse. 

Foto: HLBLA St. Florian
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Die Reise in den Nationalpark Gesäuse begann mit einem Zwischenstopp in Admont. Beeindruckend war für alle die weltgrößte Stiftsbibliothek und die umfangreiche und äußerst ansprechend gestaltete Naturwissenschaftliche Sammlung. Besonders im Bereich der Insekten entdeckten die Schüler ihnen bereits bekannte Gattungen, aber auch exotische Arten, die im Unterricht schon erwähnt wurden, aber erst hier besichtigt werden konnten.

Rafting-Tour

Hervorragend betreut wurde die Gruppe ab dem zweiten Tag von den Fachleuten des Nationalparks Gesäuse bei einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm. Die traumhafte Bergkulisse konnten die Schüler bei einer Rafting-Tour auf der Enns auf sich wirken lassen. Das Wetter tat sein Übriges, um einen wirklich gelungenen Ausflug daraus zu machen.

Unters Mikroskop

Einer der Besuchermagnete im Nationalpark Gesäuse ist der Weidendom, der auch bei diesem Ausflug nicht fehlen durfte. Hier gab es spannende Infos zu verschiedenen Organismen, die sich in stehenden Gewässern tummeln - sie mussten erstmal selbst gekeschert werden, bevor sie unter dem Mikroskop bestimmt werden konnten.

Orientieren im Gelände

Ein Tag war dem Thema „Orientieren im Gelände“ gewidmet. Analoge Methoden wie Orientieren mit Kompass und Karte wurden ebenso geübt wie der Einsatz von GPS-Geräten bei der Suche nach einem Multi-Geo-Cash. Gar keine so leichte Aufgabe, wie sich herausstellte, denn trotz Einsatz mondernster Technik, sind auch die GPS-Daten nicht immer genau genug, um direkt ans Ziel zu finden - ein bisschen Fantasie war beim Lösen der Aufgaben durchaus hilfreich!

Forscher unter sich

„Einen Tag lang Forscher sein“ zählte sicherlich zu den anstrengendsten Programmpunkten der Nationalparkwoche. Wie für echte Forscher so üblich, musste zuerst der „weißer Fleck“ auf der Landkarte erreicht werden. Ein steiler Weg führte die Schüler in das zu erforschende Gebiet auf einem Almboden, der nun kartiert werden musste - Lageskizze anfertigen, Fundstellen von Pflanzen und Insekten eintragen, Bestimmen der gefundenen Arten und Erheben der, waren Aufgabenbereiche die zu bearbeiten waren.


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