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ST. GEORGEN AN DER GUSEN/ LINZ. Am 30. Jänner überreichte Diözesanbischof Manfred Scheuer im Linzer Priesterseminar an engagierte Christen die Florian-Medaille und die Severin-Medaille. Unter den Preisträgern der Severin-Medaille waren auch Elisabeth Schick aus St. Georgen an der Gusen und HLW-Perg Professor Karl Hackl aus Bad Zell. 

Die Geehrte Elisabeth Schick (Mitte) mit Bischof Manfred Scheuer (li) und Ordinariatskanzler Johann Hainzl. Foto: Franz Reischl

Diese Ehrenzeichen sind ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für langjähriges ehrenamtliches und hauptamtliches Engagement in den Pfarren und über die Pfarrgrenzen hinaus. Wolfgang Froschauer, Vorsitzender des Pastoralrates sowie Pfarrassistent und Diakon in Pollham, würdigte in seiner Festansprache das langjährige Engagement der Geehrten. „Wenn Ihnen heute Ehre zuteilwird, dann ist das auch Ausdruck einer kirchlichen Kultur der Dankbarkeit und Wertschätzung“, so Froschauer, der auch weiß, dass der Begriff „Amt“ ambivalent ist, je nach Konnotation und persönlicher Erfahrung mit dem Amt.

Würdigung von kirchlichem Engagement

Die Ehrenzeichen werden an Persönlichkeiten verliehen, die sich über einen längeren Zeitraum besonders anerkennenswerte Verdienste im pastoralen oder in einem mit der katholischen Kirche zusammenhängenden sozialen, kulturellen, gesellschaftspolitischen oder organisatorischen Bereich erworben haben. Die Medaillen werden ausschließlich an Laien vergeben, was auch Mitglieder von Instituten des geweihten Lebens und Gesellschaften des apostolischen Lebens mit einschließt. Sie können sowohl für ehrenamtliches als auch für hauptamtliches Engagement vergeben werden, wobei eine mindestens 10-jährige Tätigkeit vorausgesetzt wird.

Laudatio von Bischof Manfred Scheuer

Elisabeth Schick wurde für die Pfarre St. Georgen an der Gusen vorgeschlagen. Schick ist 1947 in Linz geboren und aufgewachsen. Kirchlich ist sie bei den Don-Bosco-Schwestern und in der Pfarre Linz-Don Bosco beheimatet und bis heute ehrenamtlich tätig. Durch die Heirat kamen Sie nach St. Georgen/Gusen und bereits als junge Mutter hat sie die Kinderliturgie in der Pfarre mitgestaltet und mitverantwortet. Seit gut 20 Jahren engagiert sich Schick ehrenamtlich in der Liturgie, in der Kirchenmusik, in der Ehe- und Familienpastoral, in der Pfarrentwicklung und in verschiedenen gemeinschaftsfördernden Projekten. Auf vielfältige Weise fördert sie die kirchliche Gemeinschaft: etwa als Gründerin und Leiterin des Singkreises und als treue Gastgeberin der Seniorennachmittage. Auch war sie viele Jahre für das Pfarrentwicklungsprojekt nach den Ideen der „Bewegung für eine bessere Welt“ mitverantwortlich. In der Sprengelarbeit verfasst die Preisträgerin seit 15 Jahren übersichtliche Protokolle und sorgt über mehrere Pfarrerwechsel hinweg für kontinuierliche Planung. Die einfühlsame Art, mit der sie viele Totenwachen vorbereitet und leitet, wird auch von Trauernden, die mit der Kirche nicht eng vertraut sind, sehr geschätzt. Für dieses umfangreiche Engagement in der Pfarre St. Georgen/Gusen überreichte Bischof Manfred Scheuer als Zeichen der Dankbarkeit die Severin-Medaille. 


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