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ST. KONRAD/SCHARNSTEIN. Zeitplan für den ersten Abschnitt wurde eingehalten. Gesamt werden 9,5 Millionen Euro in die Steigerung der Verkehrssicherheit in St. Konrad und Scharnstein investiert. 

Land OÖ/Daniel Kauder
Land OÖ/Daniel Kauder

„Der erste Bauabschnitt des Halsgrabens konnte planmäßig abgeschlossen werden. Morgen, am 19. Dezember, wird der Halsgraben in den Vormittagsstunden wieder für den Verkehr freigegeben“, informiert Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner.

Die Bauarbeiten am ersten 1.200 m langen Teilabschnitt des Bauloses haben im September 2018 begonnen. Für die Ausführung der Bauarbeiten musste die B120 an diesem Straßenabschnitt für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Der Straßenabschnitt befindet sich in starker Hanglage und weist äußerst komplexe und somit für den Geologen schwierig einschätzbare Bodenverhältnisse auf. Diese Spezialtiefbauarbeiten konnten Anfang Oktober abgeschlossen werden. Anschließend wurde mit Hochdruck die Frostschutzschichte aufgebracht und Mitte November 2019 konnten die Asphaltierungsarbeiten ausgeführt werden.

Im Anschluss daran wurden die Bankette hergestellt, die Leitschienen versetzt und die Bodenmarkierung aufgebracht. Bis zur Aufbringung des Feinbelages in den Sommermonaten des nächsten Jahres ist im Baulosbereich eine temporäre Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 km/h notwendig.

„Voraussichtlich Anfang März 2020 – je nach Witterung – werden die Bauarbeiten in halbseitiger Bauweise (mittels Baustellenampel) für den noch auszubauenden, ca. 500 m langen Straßenabschnitt der B 120, gestartet. Verläuft alles planmäßig, sind die Arbeiten bis Ende August 2020 abgeschlossen“, sagt Steinkellner und ergänzt: „Mit dem Bestandsausbau Halsgraben wird die Verkehrssicherheit in diesem Bereich der B120 deutlich erhöht. Es ist mir ein Anliegen, die Verkehrsbeeinträchtigungen bei unseren Baustellen so gering wie möglich zu halten. Deshalb freut es mich, dass wir den Zeitplan einhalten konnten und die Straße nun wieder für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zur Verfügung steht.“

Die technischen Details

  • Für die Ableitung der Hang- und Sickerwässer mussten ca. 3.600 Laufmeter Entwässerungsrohre verlegt werden.
  • Zur Sicherung der Dammaufstandsfläche wurden ca. 120 Stück der sog. Reibungsfüße hergestellt.
  • Die hangseitige Straßenböschung wurde mit einem Hochleistungsgitter gesichert, wobei dieses Gitter mit ca. 1.600 Stück Felsanker mit dem Hang verbunden wurde. Insgesamt wurden 9.200 Laufmeter Felsanker verbaut, wobei jeder Anker eine durchschnittliche Länge von 6 m aufweist.
  • Weiters wurden drei Stützmauern hergestellt, welche zusätzlich mit Spezialanker gesichert wurden.

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