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Online Redaktion, 26.02.2019 18:04

ST. LEONHARD. Die Pflege- und Betreuungsangebote der Caritas sind gefragt. Von 2017 auf 2018 konnte die Caritas Pflege im Raum Melk eine Steigerung um sechs Prozent verzeichnen. Bei einem Pressefrühstück wurde Bilanz gezogen.

Markus Speiser (v. l.), Andrea Reiter, Bettina Salzger und Johannes Hofmarcher blickten gemeinsam in der Sozialstation Alpenvorland auf 2018 zurück.

Hinter den vier Caritas Sozialstationen Alpenvorland, Pöchlarn, Mank und Ybbsfeld und ihren 92 Mitarbeitern liegt ein erfolgreiches Jahr. Sechs Prozent Steigerung gegenüber 2017 stehen zu Buche. 502 Kunden wurden 2018 betreut, dafür waren die Caritas-Mitarbeiter 75.574 Stunden im Einsatz. „Unsere größte Stärke ist die gelebte Solidarität. Wir haben ein sehr treues Personal und wenig Abgänge“, so Johannes Hofmarcher, Regionalleiter der Caritas Pflege Mostviertel Ost. „Das Arbeitsklima ist hier sehr gut, die Hierarchien sind sehr flach“, betonte Markus Speiser, Einsatzleiter der Sozialstation Mank.

Frage des Personals

Die Personalsuche fordert Caritas – mit 41 Prozent Marktanteil ist sie der größte Anbieter im Bezirk Melk – und andere soziale Dienstleister allerdings heraus. Die Nachfrage an den Pflegeleistungen der Caritas steigt, dafür braucht es aber auch mehr Personal. „Die Menschen wollen lieber Zuhause gepflegt werden und der Bedarf wird weiter steigen“, so Bettina Salzger, Einsatzleiterin der Sozialstation Alpenvorland. „Auch die Aufenthalte in den Krankenhäusern werden immer kürzer“, macht Andrea Reiter, Pflegeleitung Mostviertel Ost, aufmerksam. Welche Steigerung für 2019 für die Caritas zu erwarten sei, lässt sich laut Hofmarcher noch nicht sagen: „Das hängt davon ab, wie viel Personal wir bekommen.“


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