Ferienzeit: Herausforderung für Jugendabreit
ST.MARIEN. Spaß haben und feiern ist eine wichtige Form der Jugendkultur. Gerade in den Ferien, wo die Festl-Saison ihren Höhepunkt hat. Junge Menschen müssen ihren Platz in der Gesellschaft finden und sich ausprobieren. Aber wie? Die Jugendarbeit übernimmt hier eine wichtige Rolle.

„In einer Zeit, wo Werte und Regeln sehr undefinierbar geworden sind und die Digitalisierung uns überholt, stellt sich die Frage nach der Jugendkultur 2018“, sagt Sascha Reischl von „Zukunft Jugend“.
Er sieht sich in den nächsten Jahren mit fünf Mega-Trends in der Jugendarbeit konfrontiert: Digitalisierung, demografischer Wandel, Klimawandel, Urbanisierung und Globalisierung. „Jugendliche brauchen Vorbilder und niederschwellige Unterstützung. Die Jugend hat sehr individuelle Interessen und Bedürfnisse, das macht es nicht einfacher. Daher muss die Jugendarbeit ihre Ansätze immer überarbeiten, um der Zeit gerecht zu werden.“
Bei „Zukunft Jugend“ werden daher kontinuierlich neue Angebote gesetzt: etwa mit dem mobilen Jugendzentrum, bei dem ein Jugendbetreuer ohne direkte Anstellung für bestimmte Projekte oder Zeiten gebucht werden kann (www.zukunft-jugend.at) oder dem Partybus (www.partybus-ooe.at).
Haltestelle Jugendkultur
Ein Bus, der technisch zu einer Partylocation umfunktioniert wurde, in dem ein DJ für Stimmung sorgt und mit dem man von zu Hause aus direkt zur Partylocation kommt, das gibt es wohl sehr selten. „Genau darin liegt der Reiz. Die Leute haben mit dem Partybus die Möglichkeit, kostenlos, sicher und mit dem größtmöglichen Funfaktor zu einer Location und wieder zurück zu kommen“, so Reischl.
Sein Fazit zur Jugendkultur 2018: „Jugendliche brauchen heute, genauso wie zu jeder Zeit, grobe Orientierungshilfe, um sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden.“


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