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ST. MARTIN. Die Mittelschule St. Martin war Gastgeber des Landesbewerbs in Erster Hilfe. Dabei zeigten 40 Teams aus ganz Oberösterreich, dass sie als Ersthelfer  nichts aus der Fassung bringen kann – egal ob Messerstecherei in der Disco, ein Boots- oder Mopedunfall oder eine Verletzung beim Sportunterricht. Die sechs besten Mannschaften qualifizierten sich für den Bundesbewerb.
 

  1 / 5   Unter den fachkundigen Blicken der Bewerter lieferten die besten Ersthelfer des Landes gute Leistungen ab. Foto: Gahleitner

Was tun, wenn sich eine Schülerin beim Bügeln ihres Ballkleides Verbrennungen am Unterarm zuzieht? Wenn nach einem Bootsunfall ein Jugendlicher einen Atem-Kreislaufstillstand hat? Wenn nach einer Rauferei beim Wandertag ein Messer im Unterarm steckt? Oder wenn sich jemand das Auge mit Farbe verätzt? Mit solchen Situationen kommen die Ersthelfer aus Oberösterreichs Schulen bestens zurecht, was sie beim Landesbewerb eindrucksvoll unter Beweis stellten. Unter den strengen Augen der Bewerter des Jugendrotkreuzes meisterten sie die Stationen im Team oder alleine. Ziel waren die Abzeichen in Bronze, Silber oder Gold.

Landesbeste kommen aus St. Aegidi

Alle Schüler wurden von ihren Betreuern (vor allem Lehrer) bestens ausgebildet und auf den Wettbewerb vorbereitet. Die höchste Punktezahl holten sich die Ersthelfer der NMS St. Aegidi. Dahinter reihten sich die NMS Naarn, Ohlsdorf, Schwertberg, Perg und Lochen ein. Diese Schulen haben mit ihrer Leistung die Fahrkarte für den Bundesbewerb in Kärnten gelöst.

Der Bezirk Rohrbach war durch Teams aus dem Gymnasium, der Mittelschule Niederwaldkirchen sowie aus der gastgebenden Schule St. Martin vertreten. Letztere stellte außerdem die vielen „verletzten“ Statisten, die realitätsnah geschminkt wurden. Die Schule, an der solche Wettbewerbe sowie generell die Ersthelfer-Ausbildung eine lange Tradition hat, sorgte auch für ein interessantes Rahmenprogramm rund um Verkehrssicherheit. Unter anderem präsentierten sich Polizei, ARBÖ und Hundestaffel.


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