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Sri Lanka-Projekt: Korruption erschwert Hilfseinsatz von Dietmar und Margit Wengler

Leserartikel Christian Hartl, 17.01.2017 14:40

ST. MARTIN/UNAWATUNA. Der tägliche Kampf gegen die zunehmende Korruption macht Margit und Dietmar Wengler bei ihrem elften Hilfseinsatz in Sri Lanka zu schaffen. Trotzdem: Dank der Hilfe aus der Region und dem Fleiß der dort lebenden Arbeiter sollen heuer vier Häuser und drei Nebenbaustellen bewältigt werden.

Anpacken lautet die Devise von Margit und Dietmar Wengler, die in Sri Lanka helfen.
  1 / 2   Anpacken lautet die Devise von Margit und Dietmar Wengler, die in Sri Lanka helfen.

Dass der südasiatische Staat Sri Lanka hinter Sambia und vor Liberia aktuell auf Rang 73 der Korruptionsliste der Organisation Transparency International liegt, bekommen Margit und Dietmar Wengler bei ihrem bereits elften Hilfseinsatz für die Tsunami-Opfer im Fischerdorf Unawatuna zu spüren: Aktuell im Hafen der Hauptstadt Colombo, wo die Hilfsgüter per Schiff ankamen und nun in Containern warten. „Mit dem Zoll gibt es immer wieder Probleme“, berichtet Margit Wengler, die auch selbst am Lenkrad eines Lkw sitzt, um dort den Ärmsten der Armen zu helfen.

Vier Häuser werden gebaut

Vier Häuser sollen in den kommenden sechs Wochen mit den Spendengeldern der BBS Rohrbach, Mazda Eder, Gebrüder Lang und der Facebook-Gemeinschaft entstehen. Daneben warten noch drei Nebenbaustellen – auch das Dach der Tempelschule und jenes im Alten- und Waisenheim wollen die Wenglers erneuern. Das Alles zeitlich und finanztechnisch unter einem Hut zu bringen, ist schwer: Baumaterial und Lebensmittel sind um fast 20 Prozent teurer geworden. Ein Haus kostet statt 6000 nun 7000 Euro.

Unterstützung aus Bezirk Rohrbach

„Zum Glück haben wir große Unterstützung aus der Heimat“, freut sich Wengler darüber, dass aktuell Markus Mitmasser sowie ihre Freunde Helga und Rupert Reinthaler vor Ort sind und fleißig mithelfen. Gewerkt wird oft bis in den späten Abend hinein: Die Baustellen müssen koordiniert, die Arbeiter eingeteilt und die Materialien verteilt werden. Zeit für Urlaub bleibt da (fast) keine. Der Lohn, den die Wenglers und das kleine Team für ihre Bemühungen bekommen ist die Dankbarkeit der Menschen, die ihr Glück oft gar nicht fassen.


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